LISA-FAS Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (WIEN)

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Starbucks gewerkschaftsfeindlich!

Juli 5, 2008 · Keine Kommentare

Heute am 5. Juni 2008 findet der globale Aktionstag gegen die gewerkschaftsfeindliche Unternehmenspolitik von Starbucks, an dem sich auch die lokalen Syndikate der FAS beteiligten, statt! Infos hier:

www.syndikate.at

www.seccionstarbuckscnt.wordpress.com

www.starbucksunion.org

www.gda.iwa-ait.org

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HERAUS ZUM ERSTEN MAI!

April 30, 2008 · Keine Kommentare

Erster Mai – Einerlei?

Erster Mai: Staatsfeiertag? Sozialdemokratische Selbstbeweihräucherung oder linksradikales Karnevalsspektakel? Vielleicht, eigentlich aber ist der erste Mai der Kampftag der ArbeiterInnklasse! Klingt doof? Wir meinen nicht.

Von sämtlichen Parteien und Diktaturen vereinnahmt und missbraucht, nahm dieser Tag 1889 in den USA seinen Ausgang. Zu der Zeit kam es dort zu Massenstreiks für die Durchsetzung der 8 Stunden Tages, welche in Chicago zu massiven Auseinandersetzungen mit der Polizei führten. Am 4. Mai warf ein Unbekannter am haymarket eine Bombe in die Reihen der Polizei und tötete damit einen Polizisten. Dutzende Polizisten und DemonstrantInnen wurden verletzt. Acht Organisatoren der Kundgebung – die sogenannten Anarchisten von Chicago – wurden daraufhin festgenommen und des Tatbestandes der Verschwörung angeklagt und verurteilt. Vier von ihnen wurden durch den Strang hingerichtet, einer beging in seiner Zelle Selbstmord. Die restlichen drei wurden Jahre später begnadigt.

Eine weltweite Welle der Sympathie für die betroffenen Genossen in den USA, getragen von der ArbeiterInnenbewegung führte dazu, dass der 1. Mai 1890 auf Anregung der Zweiten Internationale -in vielen Ländern illegal- als Kampftag der ArbeiterInnenbewegung begangen wurde.

Und hier und heute? Die traditionelle ArbeiterInnenbewegung hinterlässt einen Scherbenhaufen und tritt am heutigen, als einen der wenigen, Tage öffentlich auf, um sich gegenseitig in Moskaumanier zuzuwinken.

Kein Bedarf an ArbeiterInnenbewegung?

Nun, es sind die Abscheulichkeiten eines unsozialen Systems, nennen wir es Kapitalismus, die uns hier und heute auf die Straße gehen lassen. Es ist der zunehmende ökonomische Druck, der auf großen Teilen der Gesellschaft lastet, der zu dem Slogan „prekär arbeiten, prekär tanzen“ führte. Es ist die Brutalität eines mörderischen Weltsystems, der wir heute unsere Abscheu entgegenbringen.

Der Kapitalismus existiert heute wie vor 119 Jahren, auch wenn er sein Gesicht verändert hat.

Kapitalismus ist nur als Klassengesellschaft denkbar und begreifbar. Es zeigt sich heute wieder mehr als noch vor wenigen Jahren, dass die beiden Klassen und deren Interessen nicht vereinbar sind. Kapitalismus ist nicht reformierbar!

Wir AnarchosyndikalistInnen wollen - genauso wie unsere GenossInnen vor 119 Jahren - nicht nur unmittelbare Verbesserungen unserer Lebens- und Arbeitsbedingungen erreichen, wir kämpfen auch weltweit für die Abschaffung der Lohnarbeit und für die umfassende soziale Selbstverwaltung. Darum sind wir hierzulande in der Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate organisiert. Einer Gewerkschaft ohne Oben und Unten. Einem solidarischen Zusammenschluss von ArbeiterInnensyndikaten (Branchengewerkschaften) in denen ArbeiterInnen organisiert sind, die der Überzeugung sind, dass das Leben nicht nur aus Malochen, Kuschen und dem Warten auf den Tod besteht. ArbeiterInnen, die überzeugt davon sind, dass die Verhältnisse veränderbar sind und dass dies nur die ArbeiterInnen selbst tun können.

Und das nicht nur am 1. Mai - Bist du dabei?

Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate

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Preiserhöhung: Alles Gute kommt von Oben!

April 17, 2008 · Keine Kommentare

Nahrungsmittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 8, 4 % teurer! Die Mietpreise und Energiekosten haben ebenfalls zugelegt. Unsere Löhne aber stagnieren.

Laut der Zeitung „heute“ mahnt nun schon der - nach der Polizei – zweitbeste Freund des Menschen, also die Kirche, unsere PolitikerInnen (welche dann wohl die drittbesten Freunde darstellen). Wie der Caritas-Chef Kübler richtig feststellt, handelt es sich hierbei um ein globales Problem. Auf Haiti und in Bangladesh führte die Preisexplosion schon zu Unruhen. Wenn aber der Kübler feststellt, dass es weltweit mehr Ölspeicher als Getreidespeicher gibt, mag er zwar auch recht haben – Nur hat das halt mit dem Problem nichts zu tun. Es gibt genug Nahrungsmittel für alle. Es ist eine Eigenart des Kapitalismus, dass Menschen verhungern, während die Getreidespeicher voll sind. Das regelt der Markt - Das muss man verstehen. In Zagreb gingen am 12. April zehntausende ArbeiterInnen – darunter auch AnarchosyndikalistInnen - auf die Straße, um gegen die Preiserhöhung zu protestieren. Es ist an der Zeit, dies auch hierzulande zu tun. Mögen die Einen beten und die Anderen bitten – Wir ArbeiterInnen aber sollten uns besser aufs kämpfen verstehen. Kapitalismus ist nicht reformierbar!

Last but not least fordern wir vom Kübl(er), die Caritas MirabeiterInnen endlich angemessen zu bezahlen. Setzt er das um, kann er ja- anstatt ständig anderen den Schwarzen Peter zu zu schieben - einmal mit gutem Beispiel voran gehen!

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SOLIDARITÄT mit Utah Phillips!

April 6, 2008 · Keine Kommentare

Der Wobbly-Barde Utah Phillips ist schwer erkrankt. Er kann nicht mehr auftreten und braucht dringend finanzielle Unterstützung.

Utah Phillips hat Zeit seines Lebens als IWW-Musiker, Sänger, Dichter, Schriftsteller und, vor allem, Organizer den Geist des Kampfes gegen die Bosse und für eine bessere Welt hochgehalten.

„Nun ist es an der Zeit”, wie es seine Unterstützer in den USA ausdrücken, „ihm zu zeigen, was wir von ihm gelernt haben und die Solidarität, die er uns gelehrt hat, praktisch werden zu lassen.”

Wer unseren “fellow” unterstützen will, soll sich bitte beim Sekretariat der FAS unter “foed-sekretariat(at)lnxnt.org” melden!

Solidarity forever!

Das Sekretariat der FAS

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zum Stand der Selbstverwaltung

Februar 6, 2008 · Keine Kommentare

Hier mal einen link zu einem Text der le Monde diplomatique. Es handelt sich hierbei um einen Versuch die aktuelle Entwicklung der Selbstverwaltung von ArbeiterInnen in verschiedenen europäischen Ländern zu beleuchten. Auch wenn nicht alle Beispiele dem entsprechen, was wir erreichen wollen, handelt es sich dennoch um einen interessanten Beitrag, der der hiesigen Selbstentmündigung vieler ArbeiterInnen (”des funktioniert ja eh nit”) selbstbestimmte Modelle gegenüberstellet. (göf)

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FÖDERATION

November 30, 2007 · Keine Kommentare

LISA ist Teil einer Föderation!

Einer Föderation? Nein, “der Föderation!” - LISA war am 24. und am 25.11.2007 am Gründungskongress der
anarchosyndikalistischen Föderation in Österreich

beteiligt und ist nun mit anderen Syndikaten föderiert!

JOIN THE UNION!

JOIN THE FEDERATION!

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SozialarbeiterInnen als LaienrichterInnen?

September 25, 2007 · Keine Kommentare

In den letzten Tagen schwirrt die Nachricht durch die Medien, dass Justizministerin Maria Berger Reformen für die bedingte Haftentlassung plant. Der Online-Standard berichtet [hier], dass künftig über die bedingte Entlassung von Häftlingen zwei BerufsrichterInnen und ein/e qualifizierte LaienrichterIn entscheiden sollen. Auf Ö1 wurde nicht nur von LaienrichterInnen, sondern dezitiert von SozialarbeiterInnen gesprochen, die über die bedingte Entlassung mitentscheiden/ mitrichten sollen. Ein Schritt in die richtige Richtung?

angry judge
Sozialarbeit der Zukunft?

Vorerst sollte festgehalten werden, dass die überwältigende Mehrheit der Verurteilungen und Inhaftierungen, in direkter oder indirekter Folge, auf geltende Eigentumsverhältnisse zurückzuführen ist. Menschen verstoßen gegen Eigentumsrechte und werden dafür verurteilt und eingesperrt. Die Ursache für Raub, Betrug und Diebstahl liegt primär in der geltenden gesellschaftlichen Ordnung, die den Schutz von Eigentum - das Grundlage kapitalistischer Produktion ist - über die Freiheit und Gleichheit der Menschen stellt. Eine freie und libertäre Gesellschaft kommt jedoch ohne die geltenden Eigentumsverhältnisse aus, da sie auf solidarischen und gemeinschaftlichen Prinzipien basiert. Eine freie Gesellschaft kommt daher auch (weitgehend?) ohne Gefängnisse aus, bzw. sieht temporären Freiheitsentzug als letztes Zwangsmittel, um die Freiheit der restlichen Bevölkerung zu garantieren.
SozialarbeiterInnen sollten daher für die Abschaffung von Haft eintreten und sich nicht auf den sauberen und humanen Ablauf dieser beschränken, damit das Werkl gut läuft. Die Ausübung richterlicher Funktionen ist berufsethisch nicht vereinbar. SozialarbeiterInnen können nicht die künftigen Handlungen einer Person voraussehen und das ist auch nicht ihre Aufgabe! Sozialarbeit kann nicht Aufgaben der Judikative übernehmen, genau so wenig wie die der Exekutive („Obacht SozialhacklerIn: Ned packln mit der Kiwarei!“).
Ambitionen sich als Profession zu etablieren scheinen heutzutage sehr verlockend zu sein. Die Verlockung die eigene Profession in Frage zu stellen und an deren Abschaffung zu arbeiten ist für uns noch größer.
Uns muss bewusst sein, dass Sozialarbeit zwar Aufgaben übernimmt, die in der jetzigen Gesellschaft unabdingbar sind. Die gesellschaftliche Veränderung erfolgt jedoch über die Bekämpfung der HERRschaftsmechanismen und nicht über die Bekämpfung und identifizierung immer neuer Symptome und Problemfelder, die sozial bearbeitet werden müssen.
Daher sagen wir nein zu SozialarbeiterInnen als RichterInnen! Nein zu elektronischen Fußfesseln zur Ausweitung von Haft! Nein zu elektronischen Fußfesseln als Ausweitung der Totalüberwachung! Nein zur Schubhaft und nein zu Gefängnissen überhaupt! (ep)

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DER LIBERTÄRE RUNDBRIEF FÜR SOZIAL ARBEITENDE …

Juni 11, 2007 · Keine Kommentare

  … ist draußen und bei unseren Treffen und bei gut sortierten GenossInnen erhältlich.

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