LISA-FAS Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (WIEN)

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LISA´s Polizei Einerlei

Juli 30, 2007 · 3 Kommentare

Lisa arbeitet in der sozialen Arbeit beim Verein „Sozial und Mensch“. Sie hat noch zwei Wochen bis zum Urlaub und inzwischen viel zu tun. Am liebsten würde sie sich momentan am Abend immer einen ansaufen, aber Lisa trinkt keinen Alkohol.

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Eines Tages, während Lisa´s Arbeit und ganz unverhofft stehen da plötzlich zwei PolizistInnen vor Lisa. Also ein Polizeibeamter und eine Polizeibeamtin. Die Polizei ist nun eine emanzipierte Institution. Vorbei ist die Zeit der Männerbündelei. Mann hat erkannt, daß Frau auch sehr belastbar und zu jeder Dreckshacken bereit ist. Alles dürfens´ natürlich nicht machen. Bordelle observieren und undercover Koks mit Prostituierten zu konsumieren ist und bleibt Männersache. Da macht auch gern mal die Chefetage mit, die praktischer Weise ja eh männlich ist.

Jedenfalls stehn die jetzt vor Lisa mit der Frage wo der Klient X von Lisa ist. Den suchens nämlich. Wegen „gäwärbsmäßigäm Diebstahl“, wie die zwei sogleich bereitwillig erzählen.

Er, Gruppeninspektor Oberhuber, ist ein alter Hase. Er hat schon viel Erfahrung und manches am Kerbholz. Vor allem hat so viel Selbstvertrauen, daß es ihm auch nichts ausmacht wenn ab und zu das Pupperl, seine Kollegin, das Auto fährt. Da ist er cool und braucht dafür auch keine Dienstanweisung.

Sie, Inspektor Niederwieser, ist neu. Glücklich über das große Vertrauen vom Wickerl, Gruppeninspektor Oberhuber, gibt sie hundert und mehr Prozent um ihren Job zur vollsten Zufriedenheit ihrer vornehmlich männlichen Kollegenschaft zu erledigen.

Beide arbeiten viel für wenig Geld. So wie Lisa. Stressig haben´s alle drei. Ach, sie haben so viel gemeinsam. Alle arbeiten für eine gerechte Gesellschaft, jedeR auf ihre Weise und …

… Halt! So ein Scheiß aber auch, denkt sich da Lisa. Die kommen her um den Klienten X zu holen, weil der nicht freiwillig wegen einem geklauten Parfum für 14 Monate ins Gefängnis gehen will. Was er gemacht hat um Geld zu haben. Das braucht er zum Leben und Überleben im Kapitalismus. Für sein Überleben wären die BeamtInnen vom Sozialreferat zuständig, aber von denen bekommt er zur Zeit keine Kohle. Weil er Probleme hat sein Leben zu organisieren, hat er seinen Termin dort versäumt und muss einen neuen Termin organisieren. Ein neuer Termin dauert eben manchmal 8 Wochen. Inzwischen wollt er Parfumflaschen verkaufen. Wieder einmal. Gesessen ist er deswegen schon einmal und nach der Haft hat er nicht mehr das richtige Leumundszeugnis für den Arbeitsmarkt. Auch für Vater Staat sind die Vergehen mit einer Haft noch nicht getilgt, X muss sich bewähren und beim nächsten Fünffingerrabat werden die Strafen auch gleich höher.

Da ist Lisa eh schon vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Und jetzt soll sie das Vertrauen von Klient X hintergehen und der Polizei als informelle Mitarbeiterin herhalten. Nein, denkt sie sich und beruft sich auf ihre Verschwiegenheit.

Das gefällt dem Inspektor nun aber gar nicht. Da bemüht er sich derart höflich zu sein und dann bekommt er von dieser kriegsdienstverweigernden Haschischsozialistin die kalte Schulter präsentiert. Dienstbeflissen wie der Herr Inspektor nun mal ist, fühlt er sich nun bemüßigt Lisa über die Konsequenzen ihres Tuns aufzuklären. Mit ernster Mine belehrt er Lisa über die Paragraphen gegen die sie verstößt und deren Rechtsfolgen. Da sind Paragraphen dabei, die mensch in keinem Rechtsbuchfinden kann, denn wenn’s dringlich wird, dann nimmt Herr Gruppeninspektor Oberhuber das Recht selbst in die Hand.

Die gute Fr. Inspektor Niederwieser versucht Lisa vor allen möglichen und unmöglichen Strafen zu beschützen und gibt ihr sanftmütig zu verstehen, dass sie doch das tun soll was der so streng amtshandelnde Hr. Gruppeninspektor anschafft.

Da fühlt sich Lisa nun in einer unguten Stresssituation. Denen was sagen will sie ja nicht, aber Probleme braucht sie auch keine. Und da sie nicht weiß wie schlimm diese Probleme mit der Polizei nun wirklich werden können und inwieweit sie mit einem Rückhalt von ihrem Verein „Sozial und Mensch“ oder sonst wen rechnen kann fühlt sie sich jetzt ziemlich verunsichert. Lisa sagt nun, dass Herr Klient X nicht hier ist und dass sie nicht wisse ob und wann er wieder kommt. Eine brauchbare Information ist das nicht für die zwei ExekutivbeamtInnen, doch wenigstens konnten sie Präsenz und Autorität zeigen. Wozu auch immer schreibt sich der Inspektor noch Lisa´s Namen und Ausweisnummer auf und dann gehn´s, die zwei. Endlich, denkt sich Lisa. Doch besser geht es ihr jetzt auch nicht. Übergangen in ihrer Verschwiegenheit und genötigt zur Informationsweitergabe. Da wird mensch grantig. Lisa würd am liebsten vor´s nächstgelegene Kommissariat speiben.

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Im Team sorgt der Bericht von Lisa für eine leichte bis mittelschwere Empörung. Kollege Bert ist da ganz anderes gewöhnt. So hatte er mal einen alten, obdachlosen Klienten, der von drei Polizisten bei Schnee im Winter ohne Schuh im Wiener Wald ausgesetzt wurde. Dann eine drogenkonsumierende Klientin, die von zwei Polizisten sexuell genötigt wurde und, und, und. Rausgekommen ist da nie was, was soll denn da jetzt schon passieren. Die Bullenstory von Lisa findet er da schon etwas fahl.

Kollegin Petra, versteht Lisa schon, gibt aber auch zu bedenken, daß die Medaille immer zwei Seiten hat. Da sollte Lisa doch auch die Polizei verstehn. In ihrer Ausbildung, die noch nicht so lang her ist, hat sie interessanter Weise auch eine Lehrveranstaltung besuchen dürfen bei der sie gemeinsam mit der Polizei auf Streife gehen durfte. Da ist mensch sich schon näher gekommen und viele Vorurteile wurden abgebaut. Besonders Petra.

Frau Gabi, die Projektleiterin, wird da schon etwas nervöser. Immerhin will sie keine Scherereien. Keine mit der Polizei und keine mit der Geschäftsführung, die ihr von Scherereien mit der Polizei tunlichst abgeraten hat. Da soll Lisa bloß aufpassen, dass sie keine Scherereien mit Frau Gabi bekommt. Verschwiegenheit ist somit eine Frage der Interpretation, der von Frau Gabi. Professionell handeln bedeutet ganzheitlich handeln. Ganzheitlich bedeutet, dass die Polizei zur sozialen Problemlösung dazu gehört. Und das egal wen sie verprügelt, wegsperrt oder abschiebt. Lisa soll sich in Zukunft doch etwas kooperativer zeigen und ihre Aversionen gegen die Polizei in ihrem Privatleben oder, wohl besser, in einer Therapie ausleben. Und Bullen, lieber Bert, will sie in ihrem Team auch nicht hören. So etwas sei diskriminierend und abwertend.

Zivi Max könnt zum Thema Polizei auch einiges berichten – wär er beim Team dabei – immerhin hat er letztens bei einer Demo gegen Polizeigewalt, gewaltig von der Polizei eins über die Rübe gezogen bekommen. Zur Draufgabe saß er dann noch 24 Stunden im Hefen. Zum Glück außerhalb der Dienstzeiten, sonst hätt er wohl auch noch Probleme mit dem Verein „Sozial und Mensch“ bekommen, wenn er nicht zur Arbeit erschienen wär. Haft wär weder eine administrierbare noch eine vertrauensfördernde Arbeitsabwesenheitsbegründung. Wie auch immer, Max derf eh nicht zum Team.

Herr Gutfreund, der Geschäftsführer vom Verein „Sozial und Mensch“, ist auch nicht beim Team. Wozu auch? Entscheiden tut Hr. Gutfreund lieber alleine. Wär er aber da, dann hätt schon was dazu zu sagen. Und zwar, daß er so was schon ü-ber-haupt nicht haben kann und daß Frau Gabi sich gefälligst um diese Lisa kümmern soll. Nun gut, Frau Gabi wird sich keinen Haxen ausreißen, daß Herr Gutfreund etwas vom eigensinnigen Berufsbild von Lisa erfährt. Sie will ja nicht vor ihm dasteht als könne sie ihr Team nicht unter Kontrolle halten. Das erledigt sie lieber selber. Schon allein im Hinblick auf ihre Karriere.

Herr Gutfreund umgibt sich eh lieber mit höheren Dienstgraden, z.B. mit denen von der Polizei. Wie Herrn Bezirksinspektor Kiwaric Während Lisa zu Monatsende Zuhaus Nudeln oder Reis kocht treffen sich Herr Gutfreund und Herr Bezirksinspektor Kiwaric gemeinsam zum Geschäftsessen und wenn Herr Gutfreund nicht gerade Austria- und Herr Bezirksinspektor Kiwaric nicht gerade Rapidfan wären, dann wär die Kooperation wohl noch besser. Beide sind ja Meister im Meistern der Sachzwänge und finden in ihrer Zusammenarbeit immer kreative Lösungsansätze. Dabei herrscht natürlich eine ausgeklügelte Arbeitsteilung, da ja jeder der Experte in seinem Bereich ist. Herr Gutfreund schaut darauf, dass Herr und Frau KlientIn im System bleiben, etwas besser solls ihnen auch gehen, materiell, aber da müssens brav und arbeitswillig bei allen möglichen Ämtern und Institutionen Termine einhalten. Im Grunde genommen bleiben Herr und Frau KlientIn jedoch meist finanziell eingeschränkt und fremdbestimmt. Sollten Herr oder Frau KlientIn doch aus dem System fallen oder es verlassen dann kommt Herr Bezirksinspektor Kiwaric ins Spiel. Er sorgt dafür, dass die Spielregeln des Systems eingehalten werden. Diese Regeln werden von reicheren und mächtigeren Menschen als von Herrn und Frau KlientIn aufgestellt. Der Bezirksinspektor schaut darauf, dass die Mächtigen mächtig reich bleiben und passt auf deren Eigentum auf. Um das durchzusetzen hat er eine Fülle an Gesetzen, schlagkräftige Beamte und damit die Leut das auch alles verstehn kann er sie auch einsperren. Für Herrn Bezirksinspektor Kiwaric ist Lisa ein kleines Würstel. Sollt die Probleme machen dann spricht er halt mit Herrn Gutfreund oder – wenn das Würstel wichtiger wär - mit Herrn Hauptl.

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Herr Hauptl von der hohen kommunalen Politik wär´s am liebsten wenn die soziale Arbeit als eine Art „sanfte Polizei“ tut. Sein liebes Volk hat Angst vor Lisa´s KlientInnen. Die größte kleine Zeitung in Österreich schreibt heute täglich alle news über das Profil dieser diebischen Schmarotzer. Da kommt´s ganz gut wenn Herr Hauptl viel über Sicherheit spricht. Und im Gegensatz zu dem wenn er über soziale Sicherheit spricht passiert hier einiges. Nicht dass es weniger Gewalt oder so geben täte, aber die heutige Technik erlaupt´s, dass Herr Hauptl sein ängstliches Volk immer mehr unter Kontrolle hat. Bezirksinspektor Kiwaric derf überall Kameras aufstellen, die Ämter vernetzen ihre Daten, oder besser gesagt die Daten von Herrn und Frau Österreicher, und wenn’s billiger ist dann machen´s die privaten Anbieter. Immerhin ist mensch hier im freien Markt gefangen. Das läuft ganz gut für Herrn Hauptl, Herr Gutfreund und Bezirksinspektor Kiwaric sind eh schon auf seiner Linie und damit das Radl geschmeidig am laufen bleibt muß mensch halt auch mal die Schrauben anziehen. Zum Beispiel bei Lisa. Diese Arbeit würd - ein Hoch auf die Hierarchie – Herr Hauptl nicht machen, das wär ihm zu nieder. Dafür gibt es andere Leut.

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Aber was solls überhaupt. Es ist ja nix schlimmes passiert und Lisa ist mit einer Zurechtweisung weggekommen. Solang sich Herr und Frau Österreicher fürchten haben die Hauptls nix zu befürchten und ihre Handlanger können brav schalten und walten. Solange sich Lisa und andere denen es reicht und die sich was anderes vorstellen können nicht dagegen organisieren …

Kategorien: Einerlei · Polizei

LISA und ihr tägliches Einerlei im Sozial(Un)wesen

Januar 21, 2007 · Keine Kommentare

 

Lisa, wohnhaft in Wien, hat keine Haustiere, ihre Ausbildung abgeschlossen, ihr Konto überzogen und ist nebenbei unglücklich verliebt. Aber das tut eigentlich nichts zur Sache, denn sie wollte ja immer schon etwas sinnvolles tun…
Herr und Frau Klient sind nicht die Gewinner in unserer Gesellschaft, obwohl sie keine Spieler sind. Und wenn mensch nicht auf der Gewinnerseite ist, dann geben die Gewinner meist nichts vom Gewinn an die anderen weiter. Die Gewinner schauen lieber darauf, dass sie unter sich bleiben. Damit der Gewinn weiter wachsen kann. Die anderen gehen eher zu Lisa.
Lisa arbeitet in der sozialen Arbeit für den Verein „Sozial und Mensch“ und sie kann das ganz gut. Das kann und muss sie auch beweisen. Sie führt alle möglichen Listen, in die sie reinschreibt, wie sie produktive Menschen produziert. Sie braucht das nicht, aber das ist ihr Auftrag. Weil mit den Listen kann ihr Chef, Herr Gut-Freund, dann zu den Institutionen, die Geld haben, hingehen und zeigen wie gut sein Verein seine Arbeit macht und dafür bekommt er dann Geld. Lisa kennt sich gut aus mit ihrer Arbeit und denkt nicht, dass man ihren Job in solchen zeitraubenden Listen beschreiben kann. Aber es ist ihr Auftrag. Sie hat viele andere Aufträge auch noch. Die kommen von der Projektleiterin, dem Chef und der Gesellschaft. So nennt sich dann die Politik in diesem Fall. Von den KlientInnen kommen auch Aufträge, aber die Aufträge von denen sind nicht so verpflichtend. Sie selbst kann sich eigentlich keinen Auftrag geben. Das sagt auch ihre Ausbildung: Mandat gibt es nur ein Doppeltes und kein Dreifaches.

Lisa hat ein Team. Das sind ihre KollegInnen. Die sind sehr sozialkritisch und kämpfen dafür, dass Herr und Frau Klient auch mal ein wenig zu den Gewinnern gehören. Sie sitzen einmal in der Woche zusammen und beschließen die Sachen, die im Arbeitsalltag so anfallen. Jetzt denkt sich Lisa, da könnte sie ja mal besprechen, ob sie zum Beispiel die Überstunden nicht weglassen kann. Da eh schon lange noch einE neueR KollegIn dazukommen sollte und sie selbst auch immer müde nach Hause geht. Das finden aber einige KollegInnen als gar nicht sozial. Besonders Frau Gabi, die Projektleiterin.

Frau Gabi hat nichts gegen Arbeitsrechte und deswegen soll Lisa ans Team und die KlientInnen denken. Weil da eh schon genug zu tun ist. Jemanden Neuen einstellen; das geht nicht, weil’s zu teuer ist. Sie sollte sich mal auch in den Träger versetzen, so wie Frau Gabi. Die leitet das Projekt für den Träger und das 60 Stunden in der Woche und mehr. Meist muss sie schauen, dass alles am laufen ist und das ist ein harter Job – aber für die gute Sache. Was ändern, das tut der Träger. Und das ist schon schwer genug zu koordinieren. Lisa kann gern darüber diskutieren, aber ändern soll sie lieber ihren Arbeitsablauf. Der Träger managet den Verein, Frau Gabi den Dienstplan und Lisa ihre Zeit.

Der Träger, der Verein „Sozial und Mensch“, ist verkörpert durch Herrn Gut-Freund. Herr Gut-Freund wurde hinaufbefördert oder ist quer eingestiegen. Auf alle Fälle kann er mit allen. Auf alle Fälle mit allen auf seiner Ebene und darüber. Er muss wichtige Entscheidungen treffen und viel Verantwortung tragen, für das was er zu entscheiden hat. Das nimmt ihm wies´ ausschaut keiner ab. Herr Gut-Freund ist eh schon genügend beansprucht damit, die wenigen Gelder zu verwalten und den sozialen Verein „Sozial und Mensch“ vor den Spendenkonkurs und dem Subventionsbankrott zu bewahren. Ganz allein auf weiter Flur, unterwegs in seinem Dienstwagen, haut er sich für seine ökonomiefremden aber netten Personalkostenschlucker ins Zeug, um ihnen budgetbelastende Bleistifte, Flipcharts, Computer, Diensthandys und was die halt sonst noch brauchen, zu kaufen. Damit soll auch Lisa zufrieden sein. Und überhaupt: wer bestimmt denn da überhaupt wann gearbeitet wird und wann nicht?

Damit alles leichter geht, hat sich Herr Gut-Freund mit dem wichtigen Herrn Hauptl der hohen kommunalen Politik darauf geeinigt, dass ihm da noch so ein privatwirtschaftlicher Verein, verkörpert durch Herrn Glatt outsourcend zur Seite steht. Damit in den heutigen Zeiten, wo die Produktivität steigt und alles knapper wird, auch die Verantwortlichkeiten und Aufträge so verteilt sind, dass alles einträglich-nachhaltig und gesellschaftsordentlich organisiert ist – durch Herrn Glatt´s Überbau. Herr Glatt, der hat kapiert was bei „Sozial und Mensch“ und sonst wo so alles falsch läuft. Das hat er auch schon evaluiert. Neue Zeiten sind da. Die brauchen neue Lösungen und zwar fortschrittlich rückschrittliche Neo-Konzepte und nicht rückschrittlich fortschrittliche Alternativkonzepte. Lisa ist somit Dienstleisterin, soll mit ihren unpassenden Ansprüchen Frau …, Frau …, na die Projektleiterin belästigen oder gleich einen Frieden geben.

Auch wenn Herr Gut-Freund ein Problem mit Herrn Glatt hat, weil er ihm seine Entscheidungen wegnimmt und verdreht, tut er gut daran mit ihm zusammenzuarbeiten, da Herr Hauptl, der das Geld hergibt, das so anschafft. Das verlangt die Demokratie von Herrn Hauptl, dennl Herr und Frau Österreicher sind demokratiebewusst und wählen. Sie schauen täglich in die größte kleine Zeitung von Österreich und da haben sie gelesen, wie teuer das alles ist mit den nichtsnutzigen KlientInnen von Lisa und dass Herr Hauptl die KlientInnen von Lisa viel lieber mag als sie. Wenn da der Herr Hauptl falsch investiert, wählen Herr und Frau Österreicher die politischen Gegner und die täten alles noch viel schlimmer machen. Jetzt steht Herr Hauptl da. Herr Gut-Freund und so gutmenschliche Auf-der-Straße-steher, wie Herr und Frau Widerstand, wollen was von ihm. Herr und Frau Österreicher wollen was ganz anderes. Und dann ist da noch das Geld, das sowieso ganz woanders hin will, als zu Herrn Gut-Freund oder Familie Österreicher. Herr Hauptl muss sich direkt zerreißen. Für Lisa bleibt da keine Zeit mehr. „Wer ist die überhaupt?“ Die kennt Herr Hauptl ja gar nicht.

Für Lisa stellt sich die Frage, was das überhaupt alles soll. Was haben all diese Leute mit ihrer Arbeit, ihrem Leben zu tun? Woher nehmen die sich das Recht darüber zu entscheiden? Also entscheidet Lisa selber zu entscheiden.

 

sternlisa.GIFLISA und ihre LIBERTÄRE INITIATIVE SOZIAL ARBEITENDER gegen die Unfreiheit im Sozial- und sämtlichen Lebensbereichen befindet sich im Aufbau, braucht keine Bosse und steht für Selbstbestimmumg.

Wir sind der Meinung, dass die „ExpertInnen“ schon an der Basis sitzen und fähig sind über ihr Leben bzw. ihre Arbeit selbst zu entscheiden. Gerade da wir die Logik der Dienstwägen und Chefetagen verstehen, sind wir gegen diese Realität der Fremdbestimmung des ArbeitsLEBENS. LISA ist weiters Teil einer sich im Aufbau befindenden anarcho-syndikalistischen Gruppe im Raum Wien.

 


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