Archiv der Kategorie: Kritik

OCCUPY CHRISTKINDLMARKT

Ein Aufruf des Augustin zum Augustin-Verkaufsverbot auf acht Wiener Weihnachtsmärkten & und zur samstägigen Protestaktion der Augustin-Verkäufer_innen und ihrer Fans am Rathausplatz.

Samstag, 19. November, 13 Uhr vor dem Burgtheater

Liebe Freundinnen und Freunde des Augustin!

Eigentlich wollten wir nicht auch noch unseren Senf zur allgemein üblichen, fast schon obligatorischen, jedenfalls längst zum Ritual gewordenen Zuwendung zu den Ärmsten in der Zeit des Advent dazu geben. Wir wollen nicht mitspielen beim bekannten Spiel der jährlichen Kalt-Warm-Fluktuation: In den Monaten mit «R» Mitleid mit den Marginalisierten und Obdachlosen, in den Monaten ohne «R» business as usual, und das heißt in Bezug auf die «Randgruppen»: sie in erster Linie als «Problem» für die Stadt wahrzunehmen, als Störung des Stadtbildes. Weiterlesen

Märtyrertum heute: 12 Wochen kein Arbeitslosengeld wegen Papst“diffamierung“

Deutschland. Wer seinen Arbeitgeber beleidigt, riskiert schon mal den Rauswurf. Bei der Caritas ist das dann anscheinend u.a. auch der Papst. Und wer so handelt, der fliegt nicht nur, sondern erhält auch eine Arbeitslosengeldsperre.

Keine Frage, in Zeiten des Internet lässt sich bei unvorsichtigen Menschen schnell mal herausfinden, wie sie über dies und das denken. Weiterlesen

Konsumräume sind überfällig und das seit über 20 Jahren!

Mit Ende Oktober geht die initiative drogenkonsumraum an die Öffentlichkeit. Es handelt sich hierbei um ein Bündnis, das sich zum Ziel gesetzt hat in Wien einen Raum mehrheitsfähig zu machen, in dem mitgebrachte Drogen in einem hygienischen & geschützten Rahmen konsumiert werden können. Die Initiative erhofft sich davon einen Rückgang bei Infektionen (Hepatitis C, HIV) und bei den Todesfällen (Überdosierungen), eine Entlastung der Mehrheitsbevölkerung (Spritzen in Stiegenhäusern & Parks) und letztendlich mehr Pragmatismus in der Drogenarbeit. Weiterlesen

Schluss mit Lustig!

“The thieves are in their palaces, counting their loot. But now the people are hammering at the palace gates.” (Die Diebe in ihren Palästen zählen die Beute. Aber jetzt hämmert das Volk an die Türen der Paläste, ein Slogan der AktivistInnen in New York)

Wir befinden uns in der größten Krise seit dem Crash der Weltwirtschaft in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die aktuelle Krise wurde zwischenzeitlich immer wieder für beendet erklärt, als könne man so etwas verordnen. Je nach ideologischem Hintergrund wird uns erklärt, die Krise sei eine Krise der Finanzwirtschaft, eine Krise der Staaten oder eine des „Vertrauens“.  Weiterlesen auf wobblies.at

Lohnverhandlungsrunden beginnen!

Am 22. September beginnen die Lohnverhandlungen für die Metallindustrie und den Bergbau mit der Forderungsübergabe und der ersten Verhandlungsrunde. Traditionell sind die “Metallerlohnrunden” Signal gebend für alle anderen Lohnverhandlungen. Für Rainer Wimmer Chefverhandler der PRO-GE ist klar: “Das richtige Signal an die Beschäftigten sind ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die Wirtschaftslage ist gut, die Auftragsbücher voll und die steigende Inflation gilt es auszugleichen.” (zu KV Verhandlungen siehe hier ) Weiterlesen

der 2. Tag der Besetzung und kaum Berichte !!!

SCHAU HIN!

http://www.livestream.com/thriasioweb/video?clipId=pla_69dcc5d8-41d2-4911-90d6-a978ceaff22d&utm_source=lslibrary&utm_medium=ui-thumb Weiterlesen

BAGS ruft zur “sozialen Landesverteidigung” auf – na dann, macht doch mal!

Die Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- & Sozialberufe (BAGS) hat sich in einer Pressekonferenz gegen immer knapper werdende Budgets ausgesprochen. Die Arbeitgeber_innen warnten vor einem Aus von Einrichtungen und erzählten von den Jobängsten der Beschäftigten. Na wenn das keine gute Nachricht ist? Allen Sonntagsreden zum Trotz empfiehlt sich ein genauerer Blick auf die Berufsvereinigung. Dieser Kommentar versucht herauszuarbeiten warum es für die BAGS besser wäre, vorerst einmal vertrauensfördernde Maßnahmen zu setzten.

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“All Freeters Union”: Statement zum Atomunfall in Fukoshima

“Unerwartete Situation” ist die Formulierung, die wiederholt benutzt wurde, um den Tod von zehntausenden in der jüngsten Katastrophe zu rationalisieren. Diese menschengemachte Unglück, ich wiederhole, diese schlimme menschengemachte Katastrophe, die noch immer hunderttausende Individuen der Strahlung aussetzt und das Leben von Millionen zerstörte, wird mit einer einzigen Formulierung rationalisiert.”

Statement der All Freeters Union (Japan), weiterlesen auf der FAS Homepage

Es brodelt in der Gerüchteküche!

Das Jahr ist noch jung und schon kündigen sich eine Reihe schmerzhafter Einsparungen im Sozialbereich an. Es sind die Auswirkungen des im Herbst auf Bundesebene beschlossenen Sparpaketes, die jetzt langsam konkrete Formen annehmen. Es dürften vor allem die Länder sein, die in den nächsten Monaten deutlich ihre Ausgaben kürzen werden und zwar dort, wo es nicht die Kaste der Politiker_innen trifft, oder die Lobbyist_innen, bedeutsame Arbeitgeber_innen, Industrielle und Kapitalist_innen. Nein, sondern es wird dort gespart werden, wo die meiste Kohle zu holen ist, bei der breiten, lohnabhängigen Bevölkerung. Jene, die den gesellschaftlichen Reichtum produzieren und nur ein klein wenig an diesem Teilhaben dürfen, sind auch jetzt wieder gefragt, mehr zu leisten, mehr zu arbeiten und wenn möglich gleichzeitig mehr zu konsumieren, damit das Rad am laufen bleibt.
Gespart wird aber auch bei jenen, die keine Lobby haben, wie z.B. Asylwerber, oder Wohnungslose, sozial bedürftig (gemachte) Personen, die Pflege- und Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen. Als erstes Bundesland hat die Steiermark Klartext gesprochen und über die Medien mittgeteilt, dass in den kommenden Jahren €80Mio. im Sozialbereich eingespart werden. Das ist ein Minus von 20% auf Kosten derer, die am wenigsten an den Ursachen der Finanzkrise beteiligt waren. Weiterlesen

Buchempfehlung: Die Macht der Sprache in der ökonomisierten sozialen Arbeit

Buchvorstellunge:

WAS / WO / WANN ?
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Stadt / Gemeinde:
Linz
Adresse / Location:
KPÖ, Melicharstrasse 8
Datum: 19 Jän 2011 – 19:00
Veranstaltungstyp: Vortrag
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Das Buch: Seit einigen Jahren finden in den Sozialbereichen nahezu aller europäischen Länder große Umbrüche statt. Von Politik, Kostenträgern und Verwaltung wird soziale Arbeit massiv nach Effizienzkriterien umstrukturiert. Die Betroffenen – sowohl sozial Tätige als ihre Klientinnen und Klienten – werden in diesen Prozess kaum einbezogen und vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Geldgeber verlangen immer mehr Leistung und Dokumentation in den Einrichtungen, der Druck nimmt zu, gleichzeitig sinkt das Lohnniveau. Dabei wird die Ökonomisierung als einfache Verwaltungsumstellung präsentiert, wobei die Verwendung wohlklingender neuer Begriffe, wie Kunde, Qualitätsmanagement oder Empowerment – mal subtil, mal mit Druck – eingefordert wird.

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