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schwarzfahrerInnenversicherung

Oktober 18, 2009 · Kommentar schreiben

schwarzfahrer_innen_versicherung

Dieser Beitrag beleuchtet anhand eines bestehenden betrieblichen Projekts, wie ein Beispiel direkter Solidarität praktisch funktionieren kann. Es soll hier auf die Entstehung einer Versicherung und deren Funktionsweise eingegangen werden, als auch Platz für eine subjektiv gehaltene Reflexion sein. Zum Schutz der beteiligten Personen wird hier jedoch nicht näher auf den Verein eingegangen. (mehr…)

Kategorien: Methoden

Aktiv gegen scheiß’ Zustände. Was wurde aus dem Scheißstreik?

August 23, 2009 · 1 Kommentar

scheißstreikIm April diesen Jahres haben wir euch vom ersten bundesweiten Scheißstreik in Deutschland berichtet. Die Direkte Aktion (DA) reflektiert in ihrer neuen Ausgabe über den weiteren Verlauf dieser Aktion.

Über Scheiße spricht man nicht. Über die Arbeitsbedingungen in der Behindertenassistenz, wo Löhne um die 6,50 Euro netto, befristete Arbeitsverträge oder die Nichtexistenz von Nachtzuschlägen zum Standard gehören, spricht man auch nicht. Um das zu ändern, haben Berliner AssistentInnen im April dieses Jahres mit dem Scheißstreik eine öffentliche Aktion gestartet, die auf ihre prekäre Lage hinweist. (mehr…)

Kategorien: Länderberichte · Methoden

DEUTSCHLAND: Erster bundesweiter Scheiß-Streik

April 15, 2009 · 1 Kommentar

HIER DER AUFRUF DER INITIATOR_INNEN:

Für das Geld machen wir den Scheiss nicht mehr… weg!!!

Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen, Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen. Es reicht!

Gegen die anhaltende Abwertung unserer Arbeit wollen wir ein deutliches Zeichen setzen. Deshalb rufen wir alle in diesem Sektor Beschäftigten dazu auf:
Beteiligt Euch am SCHEISS-STREIK I
>>> Aktionszeitraum 27. April bis 27. Mai 2009 >>>

Wir werden den täglich anfallenden Scheiß nicht mehr einfach still schweigend entsorgen, sondern den Scheißefluss unmittelbar zu all den Akteuren umleiten, die für die zunehmend beschissenen Arbeitsbedingungen in diesem Sektor verantwortlich sind. Aus diesem Grund versenden wir vom 27. April 2009 einen Monat lang mit Scheiße befüllte Kotröhrchen an unterschiedliche private und gemeinnützige Pflegedienstanbieter, an die paritätischen Wohlfahrtsverbände, politischen Entscheidungsträger, Zeitarbeitsfirmen, Vermittler von ausländischen Billigpflegekräften und alle anderen, die als einzigartiges Interessenskartell dafür sorgen, den gesamten Pflegebereich in den Niedriglohnsektor zu drücken.

Mehr Informationen: Jenseits des Helfersyndroms
box_bildsupported by:
Sektion Sozialwesen in der FAU Berlin

Betriebsgruppe ambulante dienste e.V. in der FAU Berlin

www.fau.org

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Das alternative Modell der „Sozialarbeit von unten“

Februar 20, 2008 · 9 Kommentare

Einen erfrischend anderer Blickwinkel auf Soziale Arbeit im Bezug auf Kritik und Umsetzung bietet die Sozialarbeit von unten an. Gerade in Anbetracht einer Selbstorganisierung von KlientInnen, kann die Sozialarbeit von unten hilfreiche Inputs geben (im Gegensatz zu einem Lüssi o. ähnlichem). Hier nun der Versuch einer Buchrezension:
Diese Theorie hat einen konstruktivistischen Ansatz, was bedeutet, dass sie sich von der Kritik an der vorherrschenden Sozialarbeit ableitet. So beschreibt Karam Khella [1], dass die vorherrschende Sozialarbeit [2] Defizite der gesellschaftlichen Infrastruktur, die durch eine Überkapitalisierung des privatwirtschaftlichen Sektors und durch eine Unterkapitalisierung des öffentlichen Sektors entstanden, ausgleicht und somit die Widersprüche in der Gesellschaft verdeckt. Hier spricht er unter anderem Widersprüche zwischen gesellschaftlichem Reichtum und individueller Kapitalbindung oder des weiteren zwischen verbürgter Chancengleichheit und praktizierter Ungleichheit an. (mehr…)

Kategorien: Methoden

Die Betriebsgruppe

Februar 12, 2008 · 3 Kommentare

Zumindest 3 ArbeiterInnen können im Rahmen der Föderation der ArbeiterInnensyndikate (FAS) eine Betriebsgruppe bilden. Eine Betriebsgruppe ist immer Teil eines Syndikates. In unserem Fall also Teil der Libertären Initiative Sozial Arbeitender. Eine Betriebsgruppe hat die Aufgabe, den KollegInnen die Ideen der direkten Demokratie und der direkten Aktion näher zu bringen bzw. dort wo sie ansatzweise schon vorhanden sind, zu verteidigen und auszuweiten. Folgende Tipps können wir euch geben, wenn ihr interessiert daran seid, eine LISA-Betriebsgruppe zu bilden (Die Tipps sind allgemein gehalten und somit auf jede Branche anwendbar. Sie sind natürlich auch nützlich, wenn ihr euch außerhalb der FAS selbstorganisieren wollt!). (mehr…)

Kategorien: Methoden

(kollektives) verschlafen …

Januar 8, 2008 · Kommentar schreiben

schlaf-gut-arbeiterin.jpg

Kategorien: Methoden

Streik in der sozialen Arbeit

Dezember 27, 2007 · 1 Kommentar

streik.jpg Es gilt die Vorstellung, daß es schwierig sei im Sozialbereich zu streiken. Nicht weil es keine Gründe gäbe, sondern weil mensch glaubt, daß ein Streik zu Lasten der KlientInnen geht und somit auch keine Solidarisierung hervorrufen kann. Das muß aber nicht sein. Ein Streik kann, wenn er gut geplant ist, sowohl eine gute Grundlage für eine Solidarisierung liefern als auch den KlientInnen von Nutzen sein.

Ein Streik ist eine politisch und/oder ökonomisch motivierte kollektive Arbeitsniederlegung. Vielen von uns dürften wohl genügend ökonomische und auch politische Mißstände im sozialen Bereich einfallen. Dass soziale Betriebe und sozial Arbeitende für immer weniger Geld immer mehr Arbeit leisten müssen stellt hierbei eine ökonomische Motivation dar. Und dies stellt auch die gebräuchlichste Motivation für einen Streik hier im Land der Sozialpartnerschaft dar. Die politische Motivation ist hierzulande noch unüblich. Motivation gäb´s auch da genug. Sei’s eine Demokratisierung und der Ausbau des selbstbestimmten Arbeitens in den sozialen Betrieben oder die Ablehnung von inhumanen und diskriminierenden Arbeitsvorschriften die sich die Geldgeber mit der Geschäftsführung ausgeschnapst haben. (mehr…)

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Sabotage in der sozialen Arbeit

August 30, 2007 · 3 Kommentare

Das Wort Sabotage entstand wahrscheinlich durch die Tatsache, dass französische Arbeiter während der industriellen Revolution ihre Holzschuhe (frz. „sabot“) in die Mäh- und Dreschmaschinen warfen, um gegen die fortschreitende Mechanisierung der Arbeit zu kämpfen, oder um sich eine Auszeit zu nehmen, bis die Maschinen repariert waren, wenn dieses überhaupt noch möglich war. Aus diesem Grund wurde der Sabot als ein Symbol der anarchistischen Arbeiter benutzt. (wikipedia.org)

Sabotage, eine absichtliche Störung eines ökonomischen und auch militärischen Systems, wird immer wieder als Mittel der Direkten Aktion für den anarchosyndikalistischen Arbeitskampf genannt. Dieses Mittel soll zum Erreichen von politischen Zielen der Basis oder zur Behinderung des Gegners (Kapitalist, Staat, Militär, …) verwendet werden. (mehr…)

Kategorien: Methoden