Archiv der Kategorie: Methoden

Solidarität mit den kämpfenden KAV Bediensteten!

Es wurden dann doch mehr als 700! Etwa 2000 Personen beteiligten sich am gestrigen Protest und spektakulären Kampagnenauftakt der KAV Angestellten! Eine beeindruckende Lichtshow verlieh dem ganzen Eventcharakter, perfekt inszeniert von einer Berliner Kampagnenagentur (laut standard.at). Weiterlesen

Protest der KAV Bediensteten?

Aus den Medien ist zu vernehmen, dass es im Wiener Krankenanstaltenverbund zu Protesten für bessere Arbeitsbedingungen kommen soll. Der online standard berichtet etwa, dass heute (Mittwoch) „rund 700 Mitarbeiter des Krankenanstaltenverbundes (KAV) rund um das Wiener Rathaus demonstrieren sollen“. Gleichzeitig startet die Personalvertretung der Gemeindebediensteten eine Kampagne “für bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitssystem”, auf einer eigenen Website (www.gesundheitskampagne.at) wird ein Countdown heruntergezählt. Weiterlesen

kollektive Kündigungen als erfolgreiches Druckmittel

In folgendem Bericht haben wir den letzten Teil eines Artikels des Kollektiv gegen Kapital  aus Tschechien abgetippt und hier online gestellt. Im ersten Teil des Artikels werden der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen zehn Jahre in Tschechien, insbesondere der Automobilhersteller und deren Zulieferer, und die Instrumentalisierung der Krise gegen die bescheidenen Lohnforderungen der ArbeiterInnen beschrieben. In weiterer Folge wird ein erfolgloser und von den Gewerkschaften gelähmter Streik im öffentlichen Dienst beschrieben. Den ganzen Artikel gibt es in der empfehlenswerten Printausgabe der Wildcat Nr. 89 auf Deutsch nachzulesen. Wir haben den Teil übernommen, an dem beschrieben wird wie die ÄrztInnen im öffentlichen Dienst die tschechische Regierung soweit unter Druck setzen konnten, dass  Lohnerhöhungen erreichen werden konnten. Weiterlesen

Bolivien: Dringende Solidarität mit dem Generalstreik benötigt

In Bolivien geschehen augenblickliche Ereignisse von großer Wichtigkeit. Die Gewerkschaftsföderation (Central Obrera Boliviana) organisiert seit dem 7. April einen unbefristeten Generalstreik. Der Hauptanteil der Streikenden sind Minenarbeiter/innen, Lehrer/innen, sowie Arbeiter/innen aus den medizinischen und sozialen Sektoren. Die Forderungen der Arbeiter/innen umfassen eine generelle Lohnerhöhung von 15% , den Stop der geplanten neoliberalen Reformen des Sozial- und Gesundheitswesens und den Erhalt der Universitätsautonomie. Weiterlesen

Arbeitskampf bei “Janus youth programs”, Portland/Oregon (USA)

Seit Februar befinden sich ArbeiterInnen bei JANUS youth programs in Portland, Oregon (USA) im Arbeitskampf. JANUS youth programs, gegründet 1972, ist heute eine der größten gemeinnützigen Organisationen im US amerikanischen Nordwesten mit über 20 verschiedenen Programmen in Oregon und Washington. JANUS bietet Jugendprogramme (wie Heime, Ausbildung und Therapie etc.) für jugendliche Drogenabhängige, die weitgehend obdachlos sind, an.

Die Basisgewerkschaft IWW (IU 650 der Industrial Workers of the World) vertritt die ArbeitnehmerInnen bei Janus seit 10 Jahren. Die ArbeiterInnen bei JANUS kämpfen derzeit für einen neuen Vertrag. Die derzeitigen Verhandlungen dauern nun schon eineinhalb Jahre. Weiterlesen

„…Arbeitsbörsen zu neuem Leben erwecken.“ Sozialhilfe und Syndikalismus – ein Interview

Ein Interview von SYNDIKALISMUS.TK als Diskussionsbeitrag für einen neuen Blickwinkel  zum Thema Sozialhilfe und Arbeitslosengeld.

Ein umstrittener Punkt in der deutschen syndikalistischen Praxis ist die Beziehung zum staatlichen System der Arbeitslosenunterstützung und Sozialhilfe. Einerseits ist die Erwerbslosigkeit enorm hoch, und dadurch entsteht gezwungenermassen eine Massenabhängigkeit von staatlichen  Unterstützungsmassnahmen. Andererseits fordert der Syndikalismus die Abschaffung des Staates – also auch des staatlichen Systems der sozialen Absicherung. Welche Wege für praktische syndikalistische Betätigung bietet das staatliche Sozialhilfesystem und sollte darin überhaupt ein Schwerpunkt für Syndikalisten liegen? Wir haben versucht eine Klärung herbeizuführen, wobei dies sicherlich ein Thema ist, welches verdient ausführlicher behandelt zu werden. Das Interview mit Borwin soll dazu Beitragen. Kursive Hervorhebungen in den Antworten wurden von uns vorgenommen.

Syndikalismus.tk: Wie schätzt Du die staatlichen Unterstützungen durch Arbeitslosengeld I und Hartz-IV ein? Weiterlesen

SOLITOPF für gekündigte und lohngekürzte Caritas-HacklerInnen

Wie berichtet werden im Asylbereich der Caritas Wien Stellen abgebaut und ganze Einrichtungen geschlossen. Andere Beschäftigte bekommen neue Anstellungsverhältnisse mit weniger Gehalt. Da die Fixkosten (Miete, Essen, Strom & Gas, …) der KollegInnen jedoch nicht weniger werden, haben wir beschlossen einen Solitopf für die Betroffenen anzulegen.

  • Lisa
  • Betreff: Soli für die Caritasangestellten
  • KontoNr.: 10120092125
  • Blz.: 60000
  • PSK

Bitte nichts mehr einzahlen, der Stand der Solibeiträge wird in kürze veröffentlicht!

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schwarzfahrerInnenversicherung

schwarzfahrer_innen_versicherung

Dieser Beitrag beleuchtet anhand eines bestehenden betrieblichen Projekts, wie ein Beispiel direkter Solidarität praktisch funktionieren kann. Es soll hier auf die Entstehung einer Versicherung und deren Funktionsweise eingegangen werden, als auch Platz für eine subjektiv gehaltene Reflexion sein. Zum Schutz der beteiligten Personen wird hier jedoch nicht näher auf den Verein eingegangen. Weiterlesen

Aktiv gegen scheiß’ Zustände. Was wurde aus dem Scheißstreik?

scheißstreikIm April diesen Jahres haben wir euch vom ersten bundesweiten Scheißstreik in Deutschland berichtet. Die Direkte Aktion (DA) reflektiert in ihrer neuen Ausgabe über den weiteren Verlauf dieser Aktion.

Über Scheiße spricht man nicht. Über die Arbeitsbedingungen in der Behindertenassistenz, wo Löhne um die 6,50 Euro netto, befristete Arbeitsverträge oder die Nichtexistenz von Nachtzuschlägen zum Standard gehören, spricht man auch nicht. Um das zu ändern, haben Berliner AssistentInnen im April dieses Jahres mit dem Scheißstreik eine öffentliche Aktion gestartet, die auf ihre prekäre Lage hinweist. Weiterlesen

DEUTSCHLAND: Erster bundesweiter Scheiß-Streik

HIER DER AUFRUF DER INITIATOR_INNEN:

Für das Geld machen wir den Scheiss nicht mehr… weg!!!

Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen, Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen. Es reicht!

Gegen die anhaltende Abwertung unserer Arbeit wollen wir ein deutliches Zeichen setzen. Deshalb rufen wir alle in diesem Sektor Beschäftigten dazu auf:
Beteiligt Euch am SCHEISS-STREIK I
>>> Aktionszeitraum 27. April bis 27. Mai 2009 >>>

Wir werden den täglich anfallenden Scheiß nicht mehr einfach still schweigend entsorgen, sondern den Scheißefluss unmittelbar zu all den Akteuren umleiten, die für die zunehmend beschissenen Arbeitsbedingungen in diesem Sektor verantwortlich sind. Aus diesem Grund versenden wir vom 27. April 2009 einen Monat lang mit Scheiße befüllte Kotröhrchen an unterschiedliche private und gemeinnützige Pflegedienstanbieter, an die paritätischen Wohlfahrtsverbände, politischen Entscheidungsträger, Zeitarbeitsfirmen, Vermittler von ausländischen Billigpflegekräften und alle anderen, die als einzigartiges Interessenskartell dafür sorgen, den gesamten Pflegebereich in den Niedriglohnsektor zu drücken.

Mehr Informationen: Jenseits des Helfersyndroms
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Sektion Sozialwesen in der FAU Berlin

Betriebsgruppe ambulante dienste e.V. in der FAU Berlin

www.fau.org

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