Archiv der Kategorie: ÖGB

GÖD und GdG haben (wieder mal) versagt, Abschluss unter der Inflation!

Im Detail:

Die Löhne und Gehälter der Öffentlich Bediensteten werden ab 1. Februar 2012 (nicht ab Jänner!) um 2,56 % und um einen schemawirksamen Fixbetrag in der Höhe von 11,10 Euro erhöht. Weiterlesen

Kurzmeldung: Gehaltsverhandlungen öffentlicher Dienst

Laut Medienberichten haben GÖD und GdG im Rahmen der Gehaltsverhandlungen beim ÖGB Präsdium eine „Streikerlaubnis“ eingeholt. Den Bediensteten im öffentlichen Dienst haben die Herren Chefverhandler das allerdings noch nicht mitgeteilt…

P.S.: verkehrte Welt: es müssten die ArbeiterInnen sein, die einen Streik beschließen und das ihrer Gewerkschaft mitteilen und nicht umgekehrt!

UPDATE: Währenddessen hat der steirische landtag eine Nulllohnrunde fixiert! D.h.: man ist nicht mal gewillt zu verhandeln, sondern verodnet! Lässt sich das der ÖGB gefallen, gehört er auf den “Müllhaufen der Geschichte”!

Metaller KV: Kein Streik – sondern rasche Einigung!

Gestern einigte man sich bei den Metaller Kollektivvertragsverhandlungen auf eine durchschnittlich 4,2 prozentige Lohnerhöhung. Der angekündigte unbefristete Streik ist abgeblasen. Man ist scheinbar (selbst-)zufrieden!

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Protest der KAV Bedienstenten erfolgreich!

“Wien, 13.Oktober 2011 In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Hauptgruppe II (HG II) der GdG – KMSB Bernhard Harreither, versicherte der Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) Dr. Wilhelm Marhold, dass die am 21. Juli 2011 beschlossenen restriktiven Sparmaßnahmen im Personalbereich mit Wirkung vom 12. Oktober 2011 aufgehoben sind.” Weiterlesen auf gesundheitskampagne.at

Lohnverhandlungsrunden beginnen!

Am 22. September beginnen die Lohnverhandlungen für die Metallindustrie und den Bergbau mit der Forderungsübergabe und der ersten Verhandlungsrunde. Traditionell sind die “Metallerlohnrunden” Signal gebend für alle anderen Lohnverhandlungen. Für Rainer Wimmer Chefverhandler der PRO-GE ist klar: “Das richtige Signal an die Beschäftigten sind ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die Wirtschaftslage ist gut, die Auftragsbücher voll und die steigende Inflation gilt es auszugleichen.” (zu KV Verhandlungen siehe hier ) Weiterlesen

Solidarität mit den kämpfenden KAV Bediensteten!

Es wurden dann doch mehr als 700! Etwa 2000 Personen beteiligten sich am gestrigen Protest und spektakulären Kampagnenauftakt der KAV Angestellten! Eine beeindruckende Lichtshow verlieh dem ganzen Eventcharakter, perfekt inszeniert von einer Berliner Kampagnenagentur (laut standard.at). Weiterlesen

Protest der KAV Bediensteten?

Aus den Medien ist zu vernehmen, dass es im Wiener Krankenanstaltenverbund zu Protesten für bessere Arbeitsbedingungen kommen soll. Der online standard berichtet etwa, dass heute (Mittwoch) „rund 700 Mitarbeiter des Krankenanstaltenverbundes (KAV) rund um das Wiener Rathaus demonstrieren sollen“. Gleichzeitig startet die Personalvertretung der Gemeindebediensteten eine Kampagne “für bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitssystem”, auf einer eigenen Website (www.gesundheitskampagne.at) wird ein Countdown heruntergezählt. Weiterlesen

Protestaktion gegen die “Transitarbeitskräfteregelung” im BABE- und BAGS-Kollektivvertrag

Ein Aufruf der Aktiven Arbeitslosen

Während die Gewerkschaften gpa-djp und vida unter dem Motto “mehr Geld für gutes Angebot an Pflege und Betreuung” für Verbesserungen im BAGS-KV (Gesundeits- und Sozialberufe) einsetzen und bei den aktuell laufenden Verhandlungen zum BABE-KV (Erwachsenenbildung) zähe Verhandlungen beklagen, verschweigen sie, dass sie in beiden Kollektivverträge mit der “Transitarbeitskräfteregelung” für ArbeitnehmerInnen in AMS-Zwangsmaßnahmen zum Teil die eigenen Kollektivverträge aushebeln und so möglicherweise den Grundstein für eine Armutsindustrie nach Vorbild von Hartz IV legen. Weiterlesen

Burn-Out Rekord im KAV, Stadt will aber weiter “sparen”!

25% des Wiener und des Nieder-österreichischen Gesundheitspersonals geben laut einer Studie der Arbeiterkammer und des ÖGB an, von Burn-Out betroffen zu sein, bzw. haben schon die entsprechende Diagnose erhalten. Das ist ein Rekordwert! Allgemein nehmen Experten an, dass 10% aller ArbeiterInnen, die in Risikoberufen arbeiten (zum Beispiel SozialarbeiterIn,ÄrztIn, LehrerIn, Kranken- und AltenpflegerIn) vom Burn-Out Syndrom betroffen sind. Die Ursache für diesen traurigen Rekord in den Krankenhäusern ist vor allem Überbelastung in Folge von Personalmangel. Weiterlesen

GdG: Geh halt 2011…

Wer zahlt die Kosten der Krise? Oder ganz konkret, die Kosten der Bankenrettung? Wir alle! Weil Banken „systemrelevant“ sind, Arme, Kranke und überhaupt Angehörige der ArbeiterInnenklasse aber nicht (weil anscheinend ersetzbar), müssen letztere dafür blechen, was erstere verbockt haben. Damit die herrschende Klasse sich auch zukünftig aus dem Staatssäckel bereichern kann – pardon, damit „Krisen wirkungsvoll bekämpft werden können“ – „muss ausgabenseitig gespart“ werden. Drum gibt’s Einschnitte bei Pensionen, Pflegegeld, Familienbeihilfe, Behindertenförderung, Bildung etc. (also überall, wo es denen nicht weh tut, die mit einem Löffel Zucker im Arsch geboren wurden!). Weiterlesen