Monatsarchiv: November 2007

FÖDERATION

LISA ist Teil einer Föderation!

Einer Föderation? Nein, „der Föderation!“ – LISA war am 24. und am 25.11.2007 am Gründungskongress der
anarchosyndikalistischen Föderation in Österreich

beteiligt und ist nun mit anderen Syndikaten föderiert!

JOIN THE UNION!

JOIN THE FEDERATION!

Verein Wiener Sozialprojekte neoliberal

Wie einige schon gehört und gelesen haben, wird beim VWS derzeit fleißig umstruckturiert. Als Grund dafür kann mensch wohl die neue Geschäftsführung benennen. Seit ihren „Amtsantritt“ dürfen sich die Subvereine über vermehrte Eingriffe von oben freuen. So wurde das Bus-Projekt von streetwork eingestellt und aXXept wird wohl an den FSW übergeben. Mal abgesehen davon, dass hier einiges an Druck an die ArbeiterInnen ausgeübt wurde und wird, finden diese Eingriffe auf die Arbeitswelt der ArbeiterInnen ohne Rücksprache mit der Basis statt. Beeindruckend ist hierbei das Tempo. Nach dem Motto „speed kills“ wurden u. werden die ArbeiterInnen laufend über schon beschlossene Strukturanpassungen in Kenntnis gesetzt. Rückendeckung dürfte dabei wohl von der Sucht- und Drogenkoordination Wien kommen, als deren willfährige Handlangerin sich die neue Geschäftsführung präsentiert. Weiterlesen

die Polizeikampagne

Abara Kadabara a Kiwara is ka Hawara

Von der Unmöglichkeit gleichzeitig Herrschaftsverhältnisse zu wahren und „Freund“ der Beherrschten zu sein

„Abara kadabara a Kiwara is ka Hawara“, lautet schon ein altes wiener Sprichwort und bringt eine gesunde Grundeinstellung in Sachen Exekutive auf den Punkt. Egal wie sehr sich diese als „Freund und Helfer“ gibt, sie ist es nicht und kann es nicht sein. Im Bereich der Sozialen Arbeit sind auch wir immer wieder mit der Exekutive konfrontiert. Daraus hat sich ein Verhältnis entwickelt, das sich durch Doppelmoral und Widersprüchlichkeit auszeichnet. Dieses Verhältnis kritisch zu hinterfragen und arbeitsrelevante Schlüsse daraus zu ziehen, ist das Ziel dieser Kampagne. Einen Schluß den wir gezogen haben und der zum Motto wurde ist: „Keine Kooperation mit der Polizei.“

Es geht uns dabei um Kooperation, also Zusammenarbeit. Wir wollen hier nicht das hinzuziehen von PolizeibeamtInnen bei häuslicher Gewalt, Missbrauch und dergleichen kritisieren. Auch ist es uns klar, dass wir, als Sozial Arbeitende, auch in Situationen kommen können, in denen wir die Polizei rufen. Dabei sind vor allem Situationen gemeint in denen Leib und Leben von uns oder von KlientInnen bedroht sind und eine Deeskalation nicht mehr möglich ist.

Vielmehr geht es um zwei grundsätzliche Problematiken in unserem Arbeitsfeld. Einerseits kommt es immer wieder zu kompetenzüberschreitendem Verhalten seitens der Exekutive, andererseits mehren sich die Bestrebungen Soziale Arbeit als sanften Ersatz für die Polizei zu missbrauchen. Beides widerspricht sowohl der Ethik der Menschenrechtsprofession der Sozialen Arbeit und als auch unserer Grundeinstellung als AnarchosyndikalistInnen.

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