Preiserhöhung: Alles Gute kommt von Oben!

Nahrungsmittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 8, 4 % teurer! Die Mietpreise und Energiekosten haben ebenfalls zugelegt. Unsere Löhne aber stagnieren.

Laut der Zeitung „heute“ mahnt nun schon der – nach der Polizei – zweitbeste Freund des Menschen, also die Kirche, unsere PolitikerInnen (welche dann wohl die drittbesten Freunde darstellen). Wie der Caritas-Chef Kübler richtig feststellt, handelt es sich hierbei um ein globales Problem. Auf Haiti und in Bangladesh führte die Preisexplosion schon zu Unruhen. Wenn aber der Kübler feststellt, dass es weltweit mehr Ölspeicher als Getreidespeicher gibt, mag er zwar auch recht haben – Nur hat das halt mit dem Problem nichts zu tun. Es gibt genug Nahrungsmittel für alle. Es ist eine Eigenart des Kapitalismus, dass Menschen verhungern, während die Getreidespeicher voll sind. Das regelt der Markt – Das muss man verstehen. In Zagreb gingen am 12. April zehntausende ArbeiterInnen – darunter auch AnarchosyndikalistInnen – auf die Straße, um gegen die Preiserhöhung zu protestieren. Es ist an der Zeit, dies auch hierzulande zu tun. Mögen die Einen beten und die Anderen bitten – Wir ArbeiterInnen aber sollten uns besser aufs kämpfen verstehen. Kapitalismus ist nicht reformierbar!

Last but not least fordern wir vom Kübl(er), die Caritas MirabeiterInnen endlich angemessen zu bezahlen. Setzt er das um, kann er ja- anstatt ständig anderen den Schwarzen Peter zu zu schieben – einmal mit gutem Beispiel voran gehen!

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