Monatsarchiv: September 2009

Wiener Primar ignoriert Arbeitsrecht

Ambulatorium RosensteingasseMasseurInnen werden zu Verzicht auf zustehende Lohnerhöhung gedrängt.

Mit fragwürdigen Zusatzvereinbarungen zum Dienstvertrag setzt Primarius DDr. Helmut Kern MitarbeiterInnen seines Physikalischen Instituts in der Wiener Rosensteingasse unter Druck. Wer die Vereinbarung nicht unterschreibt, wird gekündigt. So erging es Agnes K. Die Heilmasseurin hat 16 Jahre im Ambulatorium Rosensteingasse gearbeitet. „Zur vollsten Zufriedenheit der KlientInnen“, berichtet Agnes K.

Was der KV vorsieht

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Interview mit einem Mitglied der GGB-Hannover

GGB HannoverDas ABC der GGB: Worauf es ankommt

Frank, Du bist Krankenpfleger und arbeitest in einer teilprivatisierten Klinik. Warum hast Du Dich in der Gewerkschaft Gesundheitsberufe Hannover (GGB) organisiert und nicht in einer anderen Gewerkschaft, etwa der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di?

Das ist eine längere Geschichte. Früher war ich in der ÖTV, einem der Vorläufer von ver.di. Etwa ein Jahr nach ihrem Zusammenschluss mit anderen zu ver.di bin ich dann ausgetreten. In den ca. drei Jahren habe ich immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass das nichts mit dem zu tun hat, was ich mir immer unter aktiver Gewerkschaftsarbeit vorgestellt habe.

Welche Vorstellungen verbindest Du denn mit „Gewerkschaft“? Weiterlesen

SOS Jugendwohlfahrt – Jugendämter vor dem Kollaps!

MAG 11 Hier eine Aufruf des OBDS-Wien und wir hoffen, dass trotz später Ankündigung eine größere Mobilisierung funktioniert.

Hier ein Auszug aus der Aussendung der KiV:

Als Reaktion auf die Arbeitsbedingungen im Rahmen der öffentlichen Jugendwohlfahrt führt der OBDS

am Samstag, 19. September 2009

ab 14:30 Uhr in der Mariahilferstrasse/Ecke Neubaugasse

eine Kundgebung durch.

Im Rahmen der Aktion werden unter anderem Unterschriften für eine Resolution „SOS Jugendwohlfahrt – Jugendämter vor dem Kollaps!“ gesammelt. Wir werden die Öffentlichkeit auf die dramatischen Rahmenbedingungen mit Plakaten, Transparenten und im direkten Gespräch mit Passanten informieren. Alle KollegInnen und MitbürgerInnen, die die bestmögliche Sicherung des Kindeswohls als gesellschaftliche Verantwortung betrachten sind eingeladen, sich an der Veranstaltung aktiv zu beteiligen!

Text der Resolution:

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Demonstration gegen die Inhaftierung von GewerkschafterInnen in Serbien

ASI-IAA

In Serbien wurden letzte Woche 5 Aktivisten großteils Mitglieder der Basisgewerkschaft „Anarhosindikalistička inicijativa“ (ASI-IAA) des „Internationalen Terrorismus“ beschuldigt und bis zum heutigen Tag inhaftiert. Der Grund: geringfügiger Sachschaden an der griechischen Botschaft in Belgrad. Dass die ASI die einzige offizielle Organisation in Serbien ist, die sich zu einer herrschaftslosen Gesellschaft bekennt, scheint Grund genug zu sein um deren Mitglieder der Tat zu bezichtigen, sie zu kriminalisieren und sie zu inhaftieren. Sind es anfangs „nur“ Minderheiten und AktivistInnen, so trifft es am Ende doch uns alle. Deswegen:arbgemsebkrobos

STOP DER REPRESSION GEGEN GEWERKSCHAFTER UND GEWERKSCHAFTERINNEN!!!

Demonstration

Freitag den 11. September

15.00 Uhr Schwedenplatz

1010 Wien

Protestmails kannst du hier versenden.

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Aufruf zur großen Wagenplätze-Solidaritäts-Demonstration:

Liebe Leute,Wagenplatz

die derzeitige Situation rund um die zwei neuen, in Wien entstandenen, Wagenplätze ist untragbar. Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund ihrer Art zu Leben von der Stadt kriminalisiert, vertrieben und mit Geldstrafen bedroht werden. Zigtausende Quadratmeter Grund im Eigentum der Stadt, des Bundes oder deren nahestehenden Organisationen stehen in Wien leer und werden nicht genutzt, trotzdem versagen die Verantwortlichen in der einfachen Aufgabe, den WagenbewohnerInnen eine gesicherte und nicht ständig bedrohte Existenz zu ermöglichen. Der Winter rückt immer näher und weiterhin sind keine Anzeichen für einen Schritt in Richtung Problemlösung zu sehen, deshalb werden wir am 26.09.2009 mit vielen Menschen auf die Straße gehen und unsere Solidarität mit den Wagenplätzen bekunden:

Wir fordern die sofortige Legalisierung des Wagenlebens!

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