Geplanter Stellenabbau bei den Wohnhäusern für AsylwerberInnen der Caritas Wien

caritas_wienIm allgemeinen Tumult der Wirtschaftskrise (in deren Namen ja alles erlaubt scheint), wie auch im Schatten von noch mehr staatlicher Repression für AsylwerberInnen in diesem Land, planen die Chefgremien der Caritas Wien still vor sich hin. Da wird geplant 15 Vollzeitstellen im Bereich der Asylbetreuung abzubauen, was vermutlich etwa 20 Personen betreffen würde. Das bedeute nicht nur, dass etwa 40% der Leute im Bereich die Arbeit verlieren würden, sondern auch, dass die die bleiben dürfen nur mehr Stress in der Arbeit haben werden.

Fehlende finanzielle Mittel sind schuld daran heisst es. Zum einen kam es nicht zu den versprochenen Tagsatzerhöhungen (pro BewohnerIn wird vom FSW / Gemeinde Wien ein Tagsatz bezahlt), verantwortlich dafür soll Ministerin Fekter sein. Zum anderen kann ein über Jahre angehäuftes Minus nun nicht weiter fortgeschrieben werden.

angehäuftes Minus / Kosten für eine Arbeitskraft = zu entlassende Mitarbeiter

Na ja, wie ist das? Scheint schon so als ob die zuständigen „Planer und Manager“ da vielleicht auch nicht so gut kalkuliert haben? Nach dem Motto: „Halb so schlimm, wenn wir uns mal verrechnen, dann hau ma halt einfach ein paar Lohnkostenschlucker raus. Ahhh ehhh, na ja schön, dass das eh so einfach ist, klar das ist ARBEIT MIT SINN, wie es im Stelleninserat stand.

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