SOLITOPF für gekündigte und lohngekürzte Caritas-HacklerInnen

Wie berichtet werden im Asylbereich der Caritas Wien Stellen abgebaut und ganze Einrichtungen geschlossen. Andere Beschäftigte bekommen neue Anstellungsverhältnisse mit weniger Gehalt. Da die Fixkosten (Miete, Essen, Strom & Gas, …) der KollegInnen jedoch nicht weniger werden, haben wir beschlossen einen Solitopf für die Betroffenen anzulegen.

  • Lisa
  • Betreff: Soli für die Caritasangestellten
  • KontoNr.: 10120092125
  • Blz.: 60000
  • PSK

Bitte nichts mehr einzahlen, der Stand der Solibeiträge wird in kürze veröffentlicht!

Nun sind alle aufgerufen sich solidarisch zu zeigen und einen Geldbetrag ihrer Wahl (auch kleine) an oben stehendes Konto zu überweisen. Wir werden den gesamten Betrag an die Betroffenen weiterleiten[1]. Um transparent zu sein, werden wir den Kontoauszug (ohne Namen der UnterstützerInnen) veröffentlichen. Die Aktion geht bis Ende Jänner. Hilf mit und sorge für eine möglichst breite Unterstützung. Danke!

Da wir vermuten, dass viele eh vor hatten zu Weihnachten da & dort zu spenden, hoffen wir, dass sich möglichst viele auch an einem Solitopf beteiligen werden. Denk daran: der/die nächste könntest Du sein.

Es ist besser, wir fangen an uns selbst zu helfen und halten zusammen.

[1] abzüglich dem, was die Bank an „Spesen“ und der Staat an „Steuern“ einsacken. Administrationsaufwand LISA-FAS = 0€ (Summe geschrieben: Null Euro)

Anm.: Das Konto ist ausschließlich für diese Aktion gedacht und ist kein Konto um die LISA-FAS zu unterstützen.

4 Antworten zu “SOLITOPF für gekündigte und lohngekürzte Caritas-HacklerInnen

  1. Find‘ ich gut. Noch besser fände ich es, die NichtgeldgeberInnen der schließenden Einrichtungen anzugehen. Sonst sind auch wir noch nur karitativ unterwegs, oder?

    Und wenn man den Blickwinkel ausweitet, muss man auch fragen: Wenn die AsylwerberInnen künftig „Anwesenheitspflicht“ (!!!!) haben sollten, wie sollen sie die vor den Toren verlagerten Beratungsstellen überhaupt noch besuchen. Da müssen wir beginnen, Flugblätter abzuwerfen, oder was?

  2. Klar, eine caritative Institution wollen wir nicht sein! Allerdings können und wollen wir nur machen, was die direkt Betroffenen auch wollen.
    Würden sich die Betroffenen zusammen tun und Kampfmaßnahmen beschließen, könnten sie schon einigen Druck erzeugen – so bleibt uns nix anderes übrig, also zu versuchen, auf die Misstände aufmerksam zu machen und Solidarität zu üben (und das ist ja auch was…).
    Zur Fekter fehlen mir momentan die Worte, möglicherweise handelt es sich um ein psychiatrisches Problem…

  3. Ergänzung: Unter „Kampfmaßnahmen“ verstehe ich nicht ausschließlich Streik. Streik ist nicht immer machbar (wenn er z.B. von einer überwiegenden Mehrheit nicht gewollt ist) und nicht immer sinnvoll.
    Es gibt genug Möglichkeiten, auch für kleinere Gruppen, im und außerhalb des Betriebes Druck zu erzeugen. Da ist v.a. Kreativität gefragt. Funktionieren kann das aber nur, wenn man sich organisiert (projektbezogen oder dauerhaft), was vor allem Verbindlichkeit – also das Wissen, dass man sich auf die anderen verlassen kann – voraussetzt.

  4. Pingback: Soli-Topf für die CaritashacklerInnen zur Auszahlung bereit « KARAKÖK AUTONOME tr/ch

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