Monatsarchiv: Januar 2010

Mafia bedroht soziales Zentrum – “Um die Schwarzen kuemmern wir uns schon”

Nach einem Jahr Palermo in der Aussenstelle von borderline-europe werden nun auch wir mit der Realitaet konfrontiert – die Mafia existiert leider nicht nur auf dem Papier und in spannenden Romanen, sondern wird zur realen Bedrohung. borderline-europe Sizilien arbeitet mit dem sozialen Zentrum Laboratorio Zeta zusammen, dass am 19.1.2010 von der Polizei geraeumt und fuenf Tage spaeter wieder besetzt wurde. Nun drohen mafiose Gruppen, hier “klarschiff” zu machen.

Das soziale Zentrum wird seit knapp 9 Jahren betrieben und beherbergt seit 2003 sudanesische Fluechtlinge, die die Kommune nicht unterbringen wollte. Vor allem diese Tatsache sorgte fuer Brisanz, die auch den UNHCR auf die Bildflaeche rief. Doch die Kommune bot weiterhin nur unbewohnbahre oder weit ausserhalb der Stadt liegende Gebaeude an, die die Fluechtlinge ablehnten, da sie in der Innenstadt arbeiten. Die meisten von ihnen sind im Besitz eines humanitaeren Aufenthaltstitels. Weiterlesen

Schweigender Protest gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran – Vienna

Samstag, 30. Jänner 2010, 10 bis 14 Uhr

vor der iranischen Botschaft, 1030 Wien, Jauresgasse 9

Infotisch: S-Bahnstation Rennweg

Das Amnesty-Netzwerk Frauenrechte organisiert gemeinsam mit der iranischen Community am 30. Jänner eine stille Protestaktion gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran vor der Botschaft in Wien. Die Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS) hat sich diesem Protest angeschlossen und wird vorort beim Infotischanwesend sein. Der 30. Jänner ist ein Gedenktag an die Islamische Revolution.

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Solidarität mit der FAU Berlin! Kundgebung am 29.1.2010

Kundgebung im Rahmen des Internationalen Protesttages gegen den Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit!

Wann: 29.1.2010 um 15:00h

Wo: vor der deutschen Botschaft, 1030 Wien, Metternichgasse 3 Weiterlesen

Gisela Notz zu den Perspektiven Sozialer Arbeit

In ihrem Beitrag „Bürgerliche Sozialreform, Arbeiterbewegung und Soziale Arbeit“ macht die Historikerin Gisela Notz einige sehr aussagekräftige Anmerkungen zum Sinn heutiger und künftiger Sozialarbeit. Enthalten ist der Beitrag im Buch von Leonie Wagner (Hg.) „Soziale Arbeit und Soziale Bewegungen“, welches 2009 im „Verlag für Sozialwissenschaften“ erschien. Gisela Notz, bekannt für Studien zur Arbeiterbewegung, die auch für SyndikalistInnen von Interesse sind, spannt in ihrem Beitrag einen Bogen von der Entstehung der Arbeiterbewegung über Institutionen der Arbeiterhilfe (AWO, Rote Hilfe) und bürgerliche Reformpolitik, bürgerliche Sozialarbeit und Arbeiterbewegung hin zur heutigen Ausgangslage und zieht lesenswerte Schlußfolgerungen für aktuelle soziale Bewegung und soziale Arbeit. Sie gibt auf 30 Seiten einen kurzen und präzisen Überblick, und ich möchte Auszüge aus ihren Überlegungen zur heutigen Lage wiedergeben:

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Haiti: Aufruf der IWW zur Solidarität/Call for Solidarity!

Haiti wurde in den letzten Tagen von einer Naturkatastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes getroffen, auch wenn Weltweit Hilfslieferungen, Rettungsteam und dergleichen nach Haiti kommen, so sind mit den vielen „großherzig“ gemeinten Hilfslieferungen so manche politische Interessen verbunden. Es sind die Landlosen, die ArbeiterInnen und deren Familien, welche bei solchen Katastrophen am härtesten getroffen werden und allzu oft diejenigen welche zuletzt Hilfe bekommen.

Die „Industrial Workers of the World“ möchten einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen direkt und unbürokratisch geholfen wird, welche in Haiti schon seit längerer Zeit versuchen, Schulen, Ambulatorien auf Eigeninitiative aufzubauen und für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen. Weiterlesen

BAGS Kollektivvertrag Verhandlungen für 2010 abgebrochen

14. Jänner Aktionstag — Kundgebung

Treffpunkt Wien: 14.00 Uhr Museumsquatier

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich wurden am 21. Dezember zum zweiten mal von den Gewerkschaften abgebrochen.

Das „Angebot“ der Arbeitgeberseite lag bei Abbruch der Verhandlungen am 21. Dezember bei unannehmbaren 1,1% für die KV-Löhne (mindestens € 22,-) und 0,9% für Ist-Gehälter, Zulagen und Zuschläge. Dieses „großzügige Angebot“ wurde von der Arbeitgeberseite noch mit den Forderungen nach einem Jahresdurchrechnungszeitraum und der Abschaffung der Überstundenzuschläge für die 39. und 40. Stunde junktimiert. Weiterlesen

Mi smo sindikat

Društveni status čovjeka danas između ostalog zavisi i od državljanstva. Pristup tržištu rada, zaštita radničkih prava, kvalitet stanovanja, obrazovanje, prava na  socijalna davanja, sve to  i jos mnoge druge stvari zavise s jedne strane od financijskih mogućnosti tvoje porodice, a sa druge strane od vrste tvoje boravišne dozvole. Ausländerbeschäftigungsgesetz i Fremdenrecht imaju za cilj da ljude, kojima su plate i subvencije životno neophodne, podijele u konkurirajuće grupice kako bi nas u cjelini oslabili. Na taj način postižu snižavanje plata, podrivaju prava radnika i lakše dolaze do profita, a ustvari sve  na naš račun. Weiterlesen