Monatsarchiv: September 2010

Offener Brief von INKONO an die Sozialstadträtin Sonja Wehsely

Nachdem es keine/r der Verantwortlichen der Mühe Wert gefunden hat, auf unsere Argumente und Kritikpunkte einzugehen, haben wir uns dazu entschlossen einen offenen Brief an Sozialstadträtin Sonja Wehsely zu adressieren. Der Brief wurde an alle österreichischen Medien, ebenso wie an die Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe, sowie an andere relevante sozialen Institutionen, politische Parteien und Initiativen weitergeleitet.

Sehr geehrte Frau Stadträtin Wehsely! Weiterlesen

KRÖT€N her!

Am 1. Oktober findet eine Demonstration, getragen von Gewerkschaftsverbänden und Initiativen, statt. Treffpunkt ist das Haus des Meeres um 17 Uhr. Die Demo geht dann zur Abschlußkundgebung am Schillerplatz (Akademie der Bildenden Künste).

Es handelt sich hierbei um eine unterstützenswerte Initiative mit dem Ziel, den bevorstehenden Einsparungen im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich entgegenzutreten. Nicht bei Bildung, Soziales und Gesundheit soll gespart werden, sondern bei denen die die Kröten haben und die noch immer mehr davon wollen. So wichtig es ist, dass möglichst viele sich an diesem Protest beteiligen, so klar ist es auch, dass das nur ein Anfang sein kann. Weiterlesen

Kampf für kostenlose Notschlafplätze!

Seit 1. September 2010 bittet der Fonds Soziales Wien (FSW) obdachlose Menschen für die Übernachtung in einem Notquartier zur Kasse. Wenn jemand mehr als zwei Monate auf einen Notschlafplatz angewiesen ist – und das ist die überwiegende Mehrheit – müssen die Betroffenen € 4,- pro Nacht bzw. € 120,- pro Monat für ein Bett in einem Substandard-Mehrbettzimmer zahlen oder auf der Straße schlafen. Die Initiative für kostenlose Notschlafplätze – INKONO sagt nun dieser Maßnahme den Kampf an. Weiterlesen

Ein klares NEIN zur Leiharbeit !

Ein Bericht von „Wir wehren uns“ zur Leiharbeit in den Spitälern Deutschlands.

Vor einigen Wochen hatten wir erklärt, Leiharbeit in HB-Mitte als Schwerpunktthema zu bearbeiten. Die Anzahl der LeiharbeiterInnen in Deutschland nimmt wieder rasant zu (6/2010 ca. 860.000), was angeblich der überwundenen Krise geschuldet ist. Der sogenannte Boomsektor Gesundheitswirtschaft kannte und hat keine Krise. Deshalb steigt der Ersatz „regulärer Arbeitskräfte“ durch Leiharbeit andauernd (will heißen, wie in der Industrieproduktion werden „Stammarbeitsplätze“ dann abgebaut, wenn die Rentabilität zu sinken droht; bei einem neuerlichen Anstieg der Produktivität werden diese nicht gleichwertig oder zeitgerecht ersetzt). Weiterlesen

Dem API geht die Kohle aus

Für die, die es nicht eh schon gehört haben: das Anton Proksch Institut (API) hat Geldprobleme. Diese dürften groß genug sein, um dem ORF eine Berichterstattung wert zu sein. Das API ist selbst auch recht groß. So gehören neben dem Sonderkrankenhaus in Kalksburg, auch eine Entzugs- und eine Langzeittherapiestation, mehrere ambulante Anlaufstellen, Arbeits-, Wohn- und Freizeitprojekte zur Stiftung. Ca. 300 Menschen arbeiten im API und die dürften nun zum Handkuß kommen. Weiterlesen

Amerlinghaus bleibt – die Onlinepetition

Ich unterstütze das Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus und fordere den Erhalt dieser Struktur, in der solidarische Gesellschaftsentwürfe denkmöglich und Teil der Alltags-Praxis sind!

Ich fordere die Gemeinde auf, die seit Jahren gleichbleibende Subvention an die Inflation anzupassen und das Kulturzentrum im Amerlinghaus als Kommunikationsraum und Ressource für eine Vielzahl von Gruppen und Einzelpersonen zu erhalten!

Für mehr und nicht weniger politische, soziale, kommunikative Zentren!
Für mehr emanzipatorische politische Kultur!

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Hände weg vom Pflegegeld

Wir lassen uns ein selbstbestimmtes Leben nicht nehmen!  – Aufruf zur Beteiligung an einer Onlinepetition

Um das Budgetdefizit einzudämmen, sieht sich die die österreichische Bundesregierung veranlasst ein „Sparpaket“ zu Lasten pflegebedürftiger Menschen zu schnüren: Beim Pflegegeld sollen 80 Millionen Euro eingespart werden. Anders ausgedrückt: Pflegebedürftige Menschen haben in Zukunft noch weniger Geld zur Bestreitung ihres Alltages. Bis jetzt wird von Regierungsseite jedoch noch nichts Konkretes verlautbart; erst nach den Wahlen kann erwartet werden, dass die ganze Wahrheit über die Einsparungen beim Pflegegeld veröffentlicht wird.  Weiterlesen