Monatsarchiv: November 2010

Solidaritätsaufruf der Reinigungskräfte an der Uniklinik Lund (Schweden)

Wir bitten euch um eure Solidarität mit den ArbeiterInnen der Sektion USIL der Sveriges Arbetares Centralorganisation (SAC), die als Reinigungskräfte in der angesehenen Universitätsklinik in Lund beschäftigt sind. Seit fünf Jahren beklagen sie sich bei dem internationalen Unternehmen „International Service System“ (ISS) über die unzumutbare Menge an Arbeit, die ihnen zugewiesen wird. Die ArbeiterInnen haben z.B. genau 36 Sekunden Zeit um eine Toilette zu säubern. Dadurch wird die eigene Gesundheit und die der PatientInnen des Krankenhauses gefährdet. Weiterlesen

Nein zum (Psycho)Sozialabbau in Oberösterreich!

100 Kündigungen bei pro mente OÖ, EXIT-sozial & Arcus Sozialnetzwerk

33% Budgetkürzung bedeutet für betroffene Menschen: Weiterlesen

Die Mündel der Henriette

Kein Besuchsrecht, kein Gastrecht, kein Sexrecht, kein Recht, sich zu separieren … ein Bericht des Augustin Nr. 285

Erich Mühsam, der klügste deutsche Anarchist des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts, gelangte zu einer Erkenntnis, mit der er seiner Zeit auf geniale Weise voraus war: die Humanität einer Gesellschaft (sinngemäß zitiert) erkenne man daran, wie in den Gefängnissen mit den sexuellen Bedürfnissen der Gefangenen umgegangen wird. Fast hundert Jahre später ist dieses wichtige Kriterium der Lebensqualität selbst in jenen Institutionen tabu, in denen Menschen nicht zum Zwecke ihrer Bestrafung zusammenleben müssen: etwa in geriatrischen Anstalten, SeniorInnenheimen oder Obdachlosenasylen. Weiterlesen

GdG: Geh halt 2011…

Wer zahlt die Kosten der Krise? Oder ganz konkret, die Kosten der Bankenrettung? Wir alle! Weil Banken „systemrelevant“ sind, Arme, Kranke und überhaupt Angehörige der ArbeiterInnenklasse aber nicht (weil anscheinend ersetzbar), müssen letztere dafür blechen, was erstere verbockt haben. Damit die herrschende Klasse sich auch zukünftig aus dem Staatssäckel bereichern kann – pardon, damit „Krisen wirkungsvoll bekämpft werden können“ – „muss ausgabenseitig gespart“ werden. Drum gibt’s Einschnitte bei Pensionen, Pflegegeld, Familienbeihilfe, Behindertenförderung, Bildung etc. (also überall, wo es denen nicht weh tut, die mit einem Löffel Zucker im Arsch geboren wurden!). Weiterlesen