Beschäftigte der Amper Kliniken AG protestieren gegen ihre Arbeitsbedingungen

Am 5. Dezember organisierten die Dachauer KollegInnen einen Infostand in der zu dieser Jahreszeit gut besuchten Dachauer Altstadt. Unter dem Motto „Wir wehren uns – Dachauer Klinikbeschäftigte“ sollte der sozialen Kälte eingeheizt und an die Kämpfe europäischer KollegInnen angeknüpft werden.

Die Beteiligung von Krankenhauspersonal war z.B. in Griechenland, Frankreich oder zuletzt in Tschechien völlig normal. In der BRD kam der Protest gegen sogenannte Sparpakete nicht über symbolische Latschdemos hinaus. Der vom DGB versprochene „heiße Herbst“ wird im Aufruf der DachauerInnen als „laues Lüftchen“ bezeichnet.

Aber es sollte auch nicht „große Politik“ gemacht werden. Ausgehend von der eigenen Lage, sollten alle ArbeiterInnen ohne das Kommando ihrer vermeintlichen StellvertreterInnen, sich selbst zusammenschließen, organisieren und für ihre Belange eintreten. Am Beispiel der Praxis des Konzerns Rhön Klinikum AG, dem die Amper Kliniken AG zu 95% gehört, wurden die daraus resultierenden Arbeitsbedingungen, Kürzungen und die demgegenüber gestellten jährlich steigenden Gewinne des Konzerns an einem konkreten Beispiel der Öffentlichkeit dargestellt. An einer Stelltafel mit Zeitungsartikeln der letzten sechs Jahre konnten die PassantInnen die schrittweisen Einschnitte des Klinikpersonals nachverfolgen.

Fazit: „Wir wollen nicht warten bis uns jemand zur Hilfe eilt – Wir müssen uns selbst helfen“

Textquelle hier

Flugblatt zur Aktion

Unabhängige Betriebsgruppe AmberKliniken

Eine Antwort zu “Beschäftigte der Amper Kliniken AG protestieren gegen ihre Arbeitsbedingungen

  1. Bald ist es wohl leider so wir werden uns nur noch zufällig und zwischendurch wirklich um unsere Patienten kümmern können, den Rest des Tages müssen die vielen anderen Aufgaben wahrgenommen werden. Ein ruhiges Gespräch kann man eben gut einsparen. Es ist eifnach zum weinen, dass die Leute es nciht wirklich merken, klar der große Teil unserer Kundschaft ist ja auch zu alt um wirklich stark gegen so was anzuarbeiten.

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