Monatsarchiv: Juni 2011

Der Gefängniswärter

Das Innenministerium hält sich einen Verein, der als NGO ausgegeben wird und hohe Förderungen kassiert. Für Schubhaft-„Betreuung“, Rückkehrberatung, ja sogar „Rechtsberatung“: den „Verein Menschenrechte Österreich“. Dieser Verein ist es, der die Beschwerdefrist für Yasar versäumt hat und so beinahe mitschuldig geworden wäre an ihrer Abschiebung. Ein Text von Michael Genner. Weiterlesen

Kulturzentrum greift Raum!

Aktion im öffentlichen Raum – Picknick in der Stiftgasse unter Beteiligung der Hausgruppen im Kulturzentrum Spittelberg mit Vokü, Musik, Infostände und mehr….

Flyer – Amerlinghaus

Medizinstudierende nutzen die Gunst der Strasse

In folgendem legen wir euch einen Artikel aus der Sozialen Medizin zum Thema „Fallkostenpauschalen“ nahe. Hinter diesem bürokratisch klingendem Wort verbirgt sich nichts weiter als eine bildungs-, beschäftigungs- und patient_innenfeindliche Spitalsreform diesmal in der Schweiz. Am Ende des Artikels ist ein Link zu einer Onlinepetition zu finden. Wir bitten euch die Kolleg_innen mittels Unterschrift solidarisch zu unterstützen.„Rücken krumm, Taschen leer – Fallpauschalen, danke sehr!“, „Gesundheit für alle, sonst gibt’s Krawalle!“ und „Was wir wollen, ist nicht viel – Moratorium ist das Ziel!“. Mit Parolen wie diesen nutzten am 5. März 2011 über 150 Medizinstudierende die Gunst der Strasse, um ein DRG-Moratorium zu fordern. Weiterlesen

Geht auf die Straßen und legt wenn nötig die Arbeit nieder bevor ihr die Wahl nicht mehr selbst habt

Hier das 2. Interview mit einem aktiven Menschen der Plattform 25. Wir freuen uns auf weitere interessante & aufschlussreiche Antworten und rufen die interessierte & kritische Öffentlichkeit zur Solidarität auf.

Was bringt dich dazu dich in der Bewegung gegen das steiermärkische Sparbudget zu engagieren?

Mein sozialpolitisches und gesellschaftliches Gewissen und die Tatsache, dass sich die Politik unlauterer Mittel bedient um einen Sparkurs zu rechtfertigen der unseren „vermeintlichen“ Wohlfahrtsstaat – wissenschaftlich erwiesen – langfristig ruinieren wird. Weiterlesen

Petition zur Mindestsicherung

Der obds-wien fordert soziale Fairness und echten “Kundenservice” statt Verwaltungssumpf mit versteckten Wohnbeihilfekürzungen! Seit der Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) sind zahlreiche Unzulänglichkeiten sichtbar geworden. BMS-BezieherInnen kennen sie hautnah, ExpertInnen in der sozialen Arbeit erleben sie täglich in der Praxis.

Wir fordern daher… //  Online Unterschrift //  Papierversion

Teil eines theoretischen Kollektivs?

Ein E-Mail-Interview mit Veronika Merklein und Jürgen Dedinszky zu Arbeitsverhältnissen im Bereich der Persönlichen Assistenz.

Am Di, 14. Juni 2011 eröffnet in der Wiener Galerie der IG Bildende Kunst die Ausstellung „Jenseits des Helfersyndroms III“, die sich der gesellschaftlichen Anerkennung von Pflegeberufen und Assistenz für Personen mit Behinderungen widmet. Entstanden ist das Ausstellungsprojekt im Rahmen des ersten deutschlandweiten „Scheiß-Streiks“, zu dem Beschäftigte des Berliner Trägervereins „ambulante dienste e.V.“ im September 2009 aufgerufen hatten (vgl. MALMOE #46). Der Streik ist bis heute eine der wenigen öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen gegen Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen im Pflegebereich. Weiterlesen

Pro Konsumräume – Gestalte dein Drogenhilfesystem

Am Dienstag, dem 14. Juni um 19 Uhr in der Gallerie des Amerlinghauses veranstalten wir zusammen mit den Leuten der BastA ein Vernetzungstreffen für alle Basisarbeiter_innen der Drogenvereine, für Drogen konsumierende Menschen und für alle weiteren Betroffenen und Interessierten.

         alles muss mensch selber machen

Ziel des ersten Treffens könnte es sein herauszufinden, was in unseren Interessen, Mitteln und Möglichkeiten liegt um Handlungen zu setzten, die eine nachhaltige Wirkung auf das Wiener Drogenhilfesystem haben. Wir sprechen uns deswegen für eine möglichst breite und zahlreiche Beteiligung aus, denn konstruktive Veränderungen im Sinne der Betroffenen können nur von diesen selbst kommen. Weiterlesen