15. Oktober: globaler Aktionstag für den Wandel!

Wien Fünfzehnter Oktober

Wir dokumentieren hier einen Aufruftext zu den Aktionen in Wien:
„15. Oktober! – Internationaler Aktions-Tag für den Globalen Wandel weltweit – und auch in Wien
Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um zu arbeiten, zu studieren, einen Job zu finden...
Wir schließen uns dem weltweiten Aufstand an, aus uns selbst heraus, aus der eigenen tief empfundenen Betroffenheit angesichts der gesamt-gesellschaftlichen Perspektiven, die sich uns rund um präsentieren.

Am 15. Oktober erhebt sich die Zivilgesellschaft und fordert ihre Rechte ein! Wir erheben uns und kämpfen um unsere angestammte Würde jenseits von Markt und Geld!

12 Uhr: Beginn mit einem Redekreis auf dem Heldenplatz
15 Uhr: West-Bahnhof – DEMO
19 Uhr: Grosse Versammlung auf dem Heldenplatz

Wir erheben uns:
...gegen Korruption und Manipulation von Politikern durch Banker und andere Mächte (1)
...gegen soziale Kürzungen
...gegen den Bildungs-Abbau
...gegen die Demontage des Gesundheits-Systems
...für eine echte Partizipation des Volkes in den politischen Entscheidungs-Prozessen
...für eine bessere Gesellschaft
...für eine Welt, in der wir alle in Würde leben können und die gleichen Chancen haben"

Quelle: http://about.me/vienna15o

(1)   Anmerkung unserseits:

Natürlich ist die LISA-FAS gegen Korruption und Manipulation von Politikern durch Banker, wir rätseln aber, wer die „anderen Mächte“ sein sollen.

Unsererseits ist auch anzumerken, dass es wohl mehr als gerechtfertigt ist, gegen die momentane Politik und die Kapriolen von Finanzjongleuren und Banken zu protestieren. Wir weisen aber auch darauf hin, dass das Erkämpfen einer „Welt in der wir alle in Würde leben und die gleichen Chancen haben“ nicht allein von einer anderen Politik oder Einschränkung bzw.  stärkeren Kontrolle von Banken und Börse abhängt. Denn ungeachtet des ganzen Hokus Pokus, der sich Finanzwirtschaft nennt, ist die Grundlage unseres Systems nach wie vor die Lohnarbeit! Und zwar in zweierlei Hinsicht: 1. Heruntergebrochen auf den Kern der Ökonomie, lässt sich nur aus menschlicher Arbeitskraft Wert erzeugen und 2. bestimmt die Lohnarbeit und deren Philosophie unser gesamtes Leben von der Ausbildung bis zur Pension!

Wollen wir also den Kapitalismus nicht nur wirksam sondern auch nachhaltig bekämpfen, führt kein Weg daran vorbei, die ganz reale Wirtschaft, unser ganz reales Leben zu verändern. Und dies kann nur durch eine radikale Demokratisierung der Wirtschaft und Gesellschaft erreicht werden. Die einzige Möglichkeit, wie das zu bewerkstelligen ist, sehen wir in der direktdemokratischen Organisierung an den Arbeitsplätzen und in den Nachbarschaften, also dort wo uns der Kapitalismus am unmittelbarsten gegenübertritt! Das ist einerseits notwendig für den härter werdenden alltäglichen Klassenkampf, andererseits um schon eine Organisierung aufzubauen, die in Zukunft eine nicht mehr auf  Profit, sondern auf Bedarf ausgerichtete Wirtschaft leiten kann. Letzteres lieber aus einer Position der Überlegenheit gegenüber dem kapitalistischen Kommando heraus, denn als Notmaßnahme, wenn es endgültig kracht (das kann man sich aber leider nicht aussuchen…)!

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