Archiv der Kategorie: Caritas

Märtyrertum heute: 12 Wochen kein Arbeitslosengeld wegen Papst“diffamierung“

Deutschland. Wer seinen Arbeitgeber beleidigt, riskiert schon mal den Rauswurf. Bei der Caritas ist das dann anscheinend u.a. auch der Papst. Und wer so handelt, der fliegt nicht nur, sondern erhält auch eine Arbeitslosengeldsperre.

Keine Frage, in Zeiten des Internet lässt sich bei unvorsichtigen Menschen schnell mal herausfinden, wie sie über dies und das denken. Weiterlesen

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Lohnverhandlungsrunden beginnen!

Am 22. September beginnen die Lohnverhandlungen für die Metallindustrie und den Bergbau mit der Forderungsübergabe und der ersten Verhandlungsrunde. Traditionell sind die „Metallerlohnrunden“ Signal gebend für alle anderen Lohnverhandlungen. Für Rainer Wimmer Chefverhandler der PRO-GE ist klar: „Das richtige Signal an die Beschäftigten sind ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die Wirtschaftslage ist gut, die Auftragsbücher voll und die steigende Inflation gilt es auszugleichen.“ (zu KV Verhandlungen siehe hier ) Weiterlesen

Sprengstoffanschlag auf AsylwerberInnenheim – Antirassismus ist gefordert

Das Straßenbild wird immer mehr von Ausländern geprägt. Dazu kommt: Gewalt und Verbrecher, verübt durch Ausländer, nehmen alarmierend zu. Bereits heute sind über 34 Prozent aller Gefängnisinsassen in den steirischen Gefängnissen Ausländer! Noch bedrohlicher steigt die Zahl der Muslime in unserem Land: Lebten 1990 „erst“ 944 Muslime in der Steiermark, waren es im Jahr 2000 bereits 19.007. Eine explosionsartige Vermehrung der Muslime von 1913.45 Prozent. Tendenz weiter steigend!“ Quelle: http://www.stmk-wahl.at/heimat_startseite.php

In der Nacht des 11. September detonierte ein Sprengkörper vor einem Asylwohnheim in Graz. In dem Haus der Caritas sind 36 Menschen (Männer, Frauen, Kinder) untergebracht, die von KollegInnen eines multiprofessionellen Teams betreut werden. Ein 49jähriger Mann wurde verletzt als er nach dem Rechten schauen wollte. Traumatisierungen und Retraumatisierungen der dort wohnenden und arbeitenden Menschen sind wohl ein weiterer Effekt.

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Soli-Topf für die CaritashacklerInnen zur Auszahlung bereit

Die Sammlung für die gekündigten und lohngekürzten Caritasbeschäftigten ist nun zu Ende gegangen und das Geld steht zur Auszahlung bereit. Um möglichst viel €´s zu akquirieren haben wir versucht sowohl caritasintern die KollegInnen der Betroffenen als auch die kritische Öffentlichkeit (über das Verteilen von Flugblättern auf Kundgebungen und Informationen über unsere Internetpräsens) zu erreichen.

Dahingehend ist der Erfolg als recht bescheiden zu bewerten:  240€ wurden gesammelt. Trotzdem ist es uns wichtig die Summe an die Betroffenen weiterzuleiten. Eine Aufschlüsselung über die Einzahlungen aufs Konto ist dem Scan nebenan zu entnehmen (einfach auf dieses gelbe Bild links oben klicken). Weiterlesen

SOLITOPF für gekündigte und lohngekürzte Caritas-HacklerInnen

Wie berichtet werden im Asylbereich der Caritas Wien Stellen abgebaut und ganze Einrichtungen geschlossen. Andere Beschäftigte bekommen neue Anstellungsverhältnisse mit weniger Gehalt. Da die Fixkosten (Miete, Essen, Strom & Gas, …) der KollegInnen jedoch nicht weniger werden, haben wir beschlossen einen Solitopf für die Betroffenen anzulegen.

  • Lisa
  • Betreff: Soli für die Caritasangestellten
  • KontoNr.: 10120092125
  • Blz.: 60000
  • PSK

Bitte nichts mehr einzahlen, der Stand der Solibeiträge wird in kürze veröffentlicht!

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CARITAS – Arbeit mit (Geschäfts-)Sinn

Im Rahmen von Subventionsstreichungen für Sozialvereine im Asylbereich (siehe Bericht Verein Menschenrechte) werden nun erste Konsequenzen für die Beschäftigten bekannt. Bei Volkshilfe, Diakonie und Caritas wird´s eng für die BasishacklerInnen. Kolportiert werden vorerst fünf gefährdete Jobs bei der Diakonie. Bei der Caritas ist es nach langem hin und her, Beschwichtigungsversuchen und Informationschaos, nun fix: Geplant ist, Stellen im Bereich der Asylbetreuung abzubauen oder gar ganze Einrichtungen zu schließen. Dass im diesem Falle nicht nur Kritik am BMI sondern eben auch am Management der Caritas selbst angebracht ist, soll dieser Artikel beleuchten. Weiterlesen

Geplanter Stellenabbau bei den Wohnhäusern für AsylwerberInnen der Caritas Wien

caritas_wienIm allgemeinen Tumult der Wirtschaftskrise (in deren Namen ja alles erlaubt scheint), wie auch im Schatten von noch mehr staatlicher Repression für AsylwerberInnen in diesem Land, planen die Chefgremien der Caritas Wien still vor sich hin. Da wird geplant 15 Vollzeitstellen im Bereich der Asylbetreuung abzubauen, was vermutlich etwa 20 Personen betreffen würde. Das bedeute nicht nur, dass etwa 40% der Leute im Bereich die Arbeit verlieren würden, sondern auch, dass die die bleiben dürfen nur mehr Stress in der Arbeit haben werden. Weiterlesen