Archiv der Kategorie: Einkommen

Lohnverhandlungsrunden beginnen!

Am 22. September beginnen die Lohnverhandlungen für die Metallindustrie und den Bergbau mit der Forderungsübergabe und der ersten Verhandlungsrunde. Traditionell sind die „Metallerlohnrunden“ Signal gebend für alle anderen Lohnverhandlungen. Für Rainer Wimmer Chefverhandler der PRO-GE ist klar: „Das richtige Signal an die Beschäftigten sind ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die Wirtschaftslage ist gut, die Auftragsbücher voll und die steigende Inflation gilt es auszugleichen.“ (zu KV Verhandlungen siehe hier ) Weiterlesen

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Petition zur Mindestsicherung

Der obds-wien fordert soziale Fairness und echten “Kundenservice” statt Verwaltungssumpf mit versteckten Wohnbeihilfekürzungen! Seit der Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) sind zahlreiche Unzulänglichkeiten sichtbar geworden. BMS-BezieherInnen kennen sie hautnah, ExpertInnen in der sozialen Arbeit erleben sie täglich in der Praxis.

Wir fordern daher… //  Online Unterschrift //  Papierversion

Protestaktion gegen die „Transitarbeitskräfteregelung“ im BABE- und BAGS-Kollektivvertrag

Ein Aufruf der Aktiven Arbeitslosen

Während die Gewerkschaften gpa-djp und vida unter dem Motto „mehr Geld für gutes Angebot an Pflege und Betreuung“ für Verbesserungen im BAGS-KV (Gesundeits- und Sozialberufe) einsetzen und bei den aktuell laufenden Verhandlungen zum BABE-KV (Erwachsenenbildung) zähe Verhandlungen beklagen, verschweigen sie, dass sie in beiden Kollektivverträge mit der „Transitarbeitskräfteregelung“ für ArbeitnehmerInnen in AMS-Zwangsmaßnahmen zum Teil die eigenen Kollektivverträge aushebeln und so möglicherweise den Grundstein für eine Armutsindustrie nach Vorbild von Hartz IV legen. Weiterlesen

BAGS ruft zur „sozialen Landesverteidigung“ auf – na dann, macht doch mal!

Die Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- & Sozialberufe (BAGS) hat sich in einer Pressekonferenz gegen immer knapper werdende Budgets ausgesprochen. Die Arbeitgeber_innen warnten vor einem Aus von Einrichtungen und erzählten von den Jobängsten der Beschäftigten. Na wenn das keine gute Nachricht ist? Allen Sonntagsreden zum Trotz empfiehlt sich ein genauerer Blick auf die Berufsvereinigung. Dieser Kommentar versucht herauszuarbeiten warum es für die BAGS besser wäre, vorerst einmal vertrauensfördernde Maßnahmen zu setzten.

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GdG: Geh halt 2011…

Wer zahlt die Kosten der Krise? Oder ganz konkret, die Kosten der Bankenrettung? Wir alle! Weil Banken „systemrelevant“ sind, Arme, Kranke und überhaupt Angehörige der ArbeiterInnenklasse aber nicht (weil anscheinend ersetzbar), müssen letztere dafür blechen, was erstere verbockt haben. Damit die herrschende Klasse sich auch zukünftig aus dem Staatssäckel bereichern kann – pardon, damit „Krisen wirkungsvoll bekämpft werden können“ – „muss ausgabenseitig gespart“ werden. Drum gibt’s Einschnitte bei Pensionen, Pflegegeld, Familienbeihilfe, Behindertenförderung, Bildung etc. (also überall, wo es denen nicht weh tut, die mit einem Löffel Zucker im Arsch geboren wurden!). Weiterlesen

ÖGB war gestern – Wir sind Gewerkschaft!

Die Libertäre Initiative Sozial Arbeitender setzt sich für höchst mögliche Löhne im Sozial- und Gesundheitsbereich ein. Angestrebt wird eine Entlohnung, die den Arbeitsbedingungen und der täglichen Belastung angemessen ist und allen im Bereich tätigen Menschen ein gutes Leben ohne Geldsorgen ermöglicht. Gleichzeitig sind massive Verbesserungen am Arbeitsplatz überfällig – sinnlose Bürokratie muss abgebaut werden, Hierarchien eingespart werden, dafür mehr Personal für die Arbeit mit den Menschen eingestellt werden. Wir sind der Meinung, wir haben lange genug zugesehen…

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KV-Verhandlungen beim Wiener Roten Kreuz – Chance Betriebsversammlung?

Die ArbeitgerberInnen des Rettungsdienstes wollen eine Nulllohnrunde, die VerhandlerInnen der ArbeitnehmerInnen, die Vida und die GPA-djp, wollen einen Lohn- und Gehaltsabschluß, „der in der Höhe mindestens dem Abschluss für die Beschäftigten in den privaten Sozial- und Gesundheitsberufen, dem BAGS-KV, entspricht.“ Also eine Erhöhung der Kollektivvertragslöhne um 1,5 Prozent.

Um dahingehend Druck zu erzeugen rufen die Teilgewerkschaften Mithilfe der BetriebsrätInnen für den 11. Februar zu Betriebsverhandlungen auf um „allfällige weitere Maßnahmen“ zu beschließen. Dass die BAGS-Ergebnisse nur in den Stellungnahmen der Verhandelnden ein „Erfolg“ genannt werden, stimmt dabei schon mal bedenklich. Weiterlesen