Archiv der Kategorie: Uni brennt

Gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten!

Demonstration

11. März, 15:00 Westbahnhof
Bologna den Prozess machen!

Das Jubiläum des neoliberalen Bologna-Prozesses ist kein Grund zu feiern. Doch genau das haben die europäischen WissenschaftsministerInnen am 11. und 12. März in Budapest und Wien vor, denn Österreich gilt für sie als Musterland in der Umsetzung der Reformen. Dieser undemokratischen und elitären Veranstaltung wollen wir mit einer großen und kämpferischen Demonstration entgegentreten! Weiterlesen

Anarchistisches Radio

20/12/2009 – Sendung der LISA-FAS

Sendung der LISA-FAS (Libertäre Initiative Sozial Arbeitender), zu den Themen
– Was ist die LISA-FAS? Was ist eine Basisgewerkschaft?
– Text zu FAS vs. ÖGB: Was unterscheidet die Föderation der ArbeiterInnen Syndikate vom Österreichischen Gewerkschaftsbund?
– Text zur aktuellen Situation im besetzten Audimax: Thema Wohnungslosigkeit und die AG Prekäre Lebenswelten
– Kurzmeldungen, Ankündigungen und Musik

Link zur Sendung: http://www.a-radio.net/2009/328

Wohnen ist ein Menschenrecht!

Die Besetzung des Audimax und die Proteste der Studierenden haben nicht nur die prekäre Lage der Universitäten zu einem öffentlichem Thema gemacht, sondern auch das Problem der Obdachlosigkeit in Wien.

Mehrere hundert Menschen aus den neuen EU-Ländern (v.a. Polen, Rumänien und Bulgarien) leben in Wien auf der Straße und sind akut obdachlos. Nachdem diese Menschen auf Grund der langjährigen Übergangsfristen keinen Zugang zum Arbeitsmarkt haben, können sie keine Leistungen aus der Sozialversicherung (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe) erwerben. Darüber hinaus haben sie weder Ansprüche auf Sozialhilfe, noch dürfen sie die Angebote der Wiener Wohungslosenhilfe nutzen. Lt. Wiener Sozialhilfegesetz, § 7a. (1), stehen „Leistungen nach diesem Gesetz grundsätzlich nur Staatsbürgern zu“. Weiterlesen

Studierende & Lehrende solidarisieren sich

malen-nach-zahlen„Malen-nach-Zahlen“, hat uns informiert, dass sie sich mit userem Protest solidarisieren. Wir begrüßen die Ausweitung des Protests, danken für die Solidarität und stellen uns nochmals hinter die Forderungen der StudentInnen und Lehrenden.

Selbstbestimmte Proteste ausweiten, gegenseitige Hilfe leisten!

Die besetzte Akademie der Bildenden Künste solidarisiert sich mit „LISA-FAS – Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (Wien) – Teil der Förderation der Arbeiter_innen-Syndiakte und ruft ebenfalls zur Demonstration  – „Soziale Arbeit – kranke Gesundheitsarbeit“ am Freitag den 13.November, Schwedenplatz um 18Uhr auf!

weitere Infos auf Malen-nach-Zahlen

und auf unsereuni

 

Gegen Zwangsdienst und Lohndumping!

Wir, die libertäre Initiative sozial Arbeitender (LISA), rufen alle sozialen undasgirlisa3.jpg gesundheitlichen Organisationen, die dort arbeitenden Menschen und im Besonderen auch die Betroffenen dieser Zwangsmaßnahmen auf, im Rahmen ihrer Mittel und Möglichkeiten, sich gegen die staatlichen Zwangsmaßnahmen zu äußern, sich dagegen zu organisieren und diese zu boykottieren.

 

Aktueller Anlass ist das Vorhaben der neuen Bundesregierung: Studenten, die sich in einer finanziell prekären Situation befinden, sollen zukünftig – um weiterstudieren zu können – zu gemeinnütziger Arbeit genötigt werden.

Seit langem schon werden Menschen, die aus Gewissensgründen keine Waffe in die Hand nehmen wollen, zum Zivildienst gezwungen.

Weiters zu erwähnen ist, dass die Zwangsrekrutierung von Langzeit-arbeitslosen für den Sozialbereich immer wieder zur Diskussion steht.

 

Hierbei handelt es sich um Menschen, die aufgrund von Leistungskürzungen und Mehrbelastungen in finanzielle Probleme gebracht wurden und nun zur Strafe „sozialen Arbeitsdienst“ ableisten sollen.

Dass diese Menschen meist nicht den freien Willen und die Voraussetzungen für professionelle soziale Tätigkeiten mitbringen, ist gerade auf diesem ethisch sensiblen Gebiet äußerst bedenklich. Da diese Menschen für sehr wenig Kohle arbeiten müssen, wird ein Lohndumping und schlussendlich eine Entwertung des gesamten sozialen Bereichs in Gang gesetzt. Dass dieser Qualitätsverlust letztendlich auf die Gesellschaft zurückfällt, scheint den Herren und Damen der Macht egal zu sein.

 

Wir rufen alle involvierten Menschen auf, gegen diese staatlichen Zwänge und Einmischungen aufzustehen und fordern ein Arbeitsfeld, das den sozial beschäftigten Menschen ermöglicht, möglichst frei, professionell und mit ausreichend Knete entlohnt zu werken.